Keine Zeit zum Durchatmen

Von: Daniela Schröder-Martinak
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Die Jungen Trompeter sorgten für jede Menege gute Laune bei der Galasitzung der KG „Löstige Jonge“ Jakobwüllesheim. Foto: Daniela Schröder-Martinak

Jakobwüllesheim. Die Galasitzung der KG „Löstige Jonge“ Jakobwüllesheim im Festzelt auf der Pfarrwiese ließ keine Wünsche offen. Sitzungspräsidentin Melanie Hamacher begrüßte das närrische Volk und versprach ein „Programm, das sich gewaschen hat.“

Bereits die Tänze des Mariechens Nele Schulz und des Tanzpaares Lea Vehlen und Mara Schulz war den Kostümierten eine Rakete wert und während diese den Countdown noch runter zählten, stellten sich im Gang bereits „Harry un Achim“ auf, die für die ersten Lachtränen sorgten.

Die große Garde präsentierte sich mit 13 Aktiven auf der Bühne und ist zu Recht „der Stolz unserer Gesellschaft“, wie die Präsidentin unterstrich. Es folgten die „Coellner“, „Fred van Halen“ und die „Domhätzje“ – Zeit zum Durchatmen blieb nicht. Es wurde geschunkelt, getanzt, gesungen und gelacht, dass es eine Freude war zuzusehen. „Hier herrscht wie immer gute Laune. Wir kommen seit 20 Jahren hierher und staunen immer wieder, wie ein so kleiner Ort eine solch große Sitzung auf die Beine stellt und dabei noch grandiose Laune verbreitet“, lobten Michaela und Klaus Tohrend aus Aachen.

Die „Moonladys“ und die „Starlights“ brachten das Parkett auf der Bühne zum Beben und hätten laut Publikum „ruhig noch zwei Zugaben geben können“. Allerdings standen bereits die Jungen Trompeter mit blitze blank geputzten „Tröten“ auf den Tischen, die wenig später von den „Filue“ abgelöst wurden. Die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ ließen es sich nicht nehmen, den letzten Auftritt dieser Session bei den „Löstige Jonge“ zu absolvieren, und die Mädels von „Colör“ brachten in funkelnden Kostümen noch einmal die Wände zum Wackeln.

Das Highlight war der fantastische Auftritt der „Stars und Sternchen“, ebenfalls eine einheimische Truppe aus 20 Männern und Frauen, die diesmal die jecke Meute nach Spanien entführte, gleich zu Beginn 200 Rosen verteilte und die Narren über und über mit Rosenblättern aus Kanonen „beregnete“.

Zum krönenden Abschluss traten die „Rabaue“ auf, die gar nicht glauben konnten „wie eifrig die in Jakobwüllesheim um diese Zeit und nach einem solchen Programm noch feiern können.“

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