Keine weiteren Neubauten für Flüchtlinge

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Gürzenich/Düren. Die Stadt wird ihre Pläne, zwei weitere Flüchtlingsunterkünfte in Gürzenich zu bauen, aufgeben. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Ursprünglich war geplant, auf dem ehemaligen Sportplatz des GFC und an der Papiermühle zwei weitere Modulstandorte zu errichten.

Hintergrund sind neue Prognosen der Bezirksregierung Arnsberg zur Zahl der Flüchtlinge, die die Stadt Düren ab 1. Juli und 1. Januar zusätzlich aufnehmen muss. Weil die Landeseinrichtung in der ehemaligen Kaserne Gürzenich-Wald nicht mehr komplett auf das Kontingent der Stadt angerechnet wird und sie zudem 172 Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage unterbringen soll, wäre die Stadt rein rechnerisch verpflichtet, 572 zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Weil in NRW mittlerweile aber deutlich weniger Hilfesuchende ankommen, reduziert sich die Zahl nach derzeitigem Stand zum 1. Januar aber auf unter 50.

Auf der anderen Seite geht die Stadt davon aus, dass sie zum Jahresende über 222 freie Plätze verfügen wird. Daher seien Neubauten nicht mehr erforderlich, betonte der Erste Beigeordnete Thomas Hissel im Stadtrat. Die Reserve sei groß genug, um kurzfristig auf Zuweisungen reagieren zu können, ohne Gefahr zu laufen, Turnhallen belegen zu müssen.

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