Keine Angelegenheit der Staatsbehörde

Von: sj
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Schmidt. Weil sie gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen haben sollen, hat das Bischöfliche Generalvikariat die Kirchenvorsteher der Pfarre St. Hubertus mit Ausnahme von Pfarrer Heinz-Josef Biste ihres Amtes enthobenen.

Die Betroffenen riefen mit der Bitte, das Verfahren zu überprüfen, auch die Bezirksregierung Köln an. „Die Wahl beziehungsweise die Auflösung eines Kirchenvorstandes fällt nicht unter den Genehmigungsvorbehalt der Staatsbehörde”, antwortete diese jetzt.

Die Beurteilung, ab wann ein Verhalten eine grobe Pflichtverletzung darstelle, sei nicht geregelt und liege im Ermessen der bischöflichen Behörde. Eine Beurteilung könne durch die Bezirksregierung nicht erfolgen. „Eine inhaltliche Prüfung, ob das Bistum hier rechtmäßig gehandelt hat, steht mir als Bezirksregierung nicht zu”, lässt Präsidentin Gisela Walsken mitteilen. Auch die Einsetzung eines Vermögensverwalters könne sie nicht beanstanden.

Die Schmidter haben auch die Schiedsstelle im Bistum angerufen und warten auf einen Verhandlungstermin.
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