Hürtgenwald - Kein „nächtliches Dauerleuchten“ am Peterberg

Kein „nächtliches Dauerleuchten“ am Peterberg

Von: sj
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Hürtgenwald. Kritik am geplanten Windpark „Peterberg“ üben Anwohner und Eigentümer der Häuser an der Ringstraße, „Am Peterberg“, und an der Wollseiffener Straße in Raffelsbrand. Sie fordern Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch (CDU) sowie alle Fraktionen auf, bei der Ausweisung von Konzentrationsflächen mindestens 800 Meter Abstand zur Wohnbebauung einzuhalten.

 „Im Entwurf des vorgelegten Bebauungsplanes wurden unsere Einwände leider komplett ignoriert und teilweise ist nur eine Entfernung von rund 400 Metern gegeben“, heißt es in einem Schreiben an die Politiker.

Die Anwohner berufen sich auf eine Entscheidung der Nachbargemeinde Simmerath. „Aufgrund der negativen Erfahrungen der Vergangenheit und im Hinblick auf Beeinträchtigungen der Anwohner des angrenzenden Windparks im Lammersdorfer Wald wurde eine grundsätzliche Abstandsfläche von 1000 Metern, auch über die Gemeindegrenze hinweg, festgelegt“, argumentieren die Anwohner aus Raffelsbrand. Sie bedauern, dass die Gemeinde Hürtgenwald offenbar nicht mit der Gemeinde Simmerath zusammenarbeite, „um so für uns erträgliche Abstandsflächen zu erreichen“.

Auch der Vorschlag, den Windpark auf drei Windenergieanlagen zu reduzieren, um größere Abstände zu ermöglichen, sei nicht aufgegriffen worden. Die Anwohner bitten die Verwaltung „eindringlich“, im Rahmen des Bebauungsplanes zumindest Vorgaben zu machen, dass die Windkraftanlagen nur mit einer bedarfsgerechten Befeuerung ausgestattet werden, also nur „blinken“, wenn ein Flugzeug im Anflug ist. Technisch sei dies möglich. „Angesichts der teilweise geringen Abstandsflächen ist uns nicht noch ein nächtliches Dauerleuchten zuzumuten“, fordern die Anwohner.

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