Düren - Kein drittes Gleis zum Nulltarif

Kein drittes Gleis zum Nulltarif

Von: sis
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Informierte sich im Kreis übe
Informierte sich im Kreis über Verkehrsprojekte: FDP-Staatssekretär Jan Mücke (Dritter von links). Foto: sis

Düren. „Der Ball liegt bei den Beteiligten vor Ort”, sagte Petra Müller. Mit dieser Meinung stand die FDP-Bundestagsabgeordnete aus Herzogenrath nicht alleine.

Ihrer Meinung waren auch die anderen Teilnehmer, die in einem Konferenzraum der Dürener Kreisbahn mit Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, diskutierten. Die FDP-Fraktion im Dürener Kreistag hatte geladen, um mit dem Berliner Staatssekretär Infrastrukturprojekte in Region und Kreis zu besprechen.

Und dabei ging es auch um den Neubau der B 56n. Das Oberverwaltungsgericht in Münster muss sich mit der Klage eines Düreners beschäftigen. Aber: Ob Staatssekretär oder Bundestagsabgeordnete oder Landrat Wolfgang Spelthahn - alle waren sich einig, dass die Stadt wieder mit dem Kläger sprechen müsse. Mücke sagte auch, über die Finanzierung des Projektes könne erst nach dem Gerichtsurteil und, wenn die B 56n baurechtlich abgesegnet sei, gesprochen werden.

Der Staatssekretär begrüßte ferner die Planungen zum Containerterminal und lobte Rurtalbahn und Kreis, dass sie so schnell das Gespräch mit dem Bürger gesucht und für frühzeitige Transparenz gesorgt hätten. Spelthahn betonte, die Bürger sollten weiter umfassend informiert werden. Er sagte aber auch: „Arbeitsplätze gibt es nicht zum Null-Tarif.”

Zum Null-Tarif wird es auch nicht das dritte Gleis zwischen Düren und Aachen geben. Abgesehen von der zeitlichen Dauer einer möglichen Realisierung stellte sich die Frage: Kann das für die Region „lebensnotwendige Projekt” (Wolfgang Spelthahn) zügiger verwirklicht werden, wenn es aus Regionalisierungsmitteln des Landes NRW bezahlt wird, als wenn der Bund für das dritte Gleis aufkommt?
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