Katz- und Mausspiel im Hambacher Forst dauert an

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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Rettungskräften und Polizei ist es am späten Freitagabend gelungen, den letzten Waldbesetzer im Hambacher Forst aus seinem Versteck in sechs Metern Tiefe zu retten. Anschließend nahmen die Beamten den jungen Mann fest. Foto: dpa

Niederzier. Der letzte Klimaaktivist im Hambacher Forst hält die Rettungskräfte von Polizei und Grubenwehr auf Trab. Der Mann, der Mitte Zwanzig sein soll, spielt ein gefährliches Katz- und Mausspiel, bringt sich selbst und seine Retter in Lebensgefahr. Freiwillig will er damit aber erst aufhören, wenn RWE die Zusage gibt, den Wald nicht zu roden. Laut seinen Mitstreitern freut er sich über jede Stunde Verzögerung.

Beinahe hätten die Beamten den Waldbesetzer gestern gefasst, aber eben nur beinahe. In sechs Metern Tiefe unter der Erde des Hambacher Forstes harrte der letzte Waldbesetzer bei Redaktionsschluss noch immer aus. Dabei waren die Beamten so nah dran, konnten den Mann durch einen Rettungsschacht sogar schon sehen. Doch dann entwischte er ihnen. „Er will nicht gerettet werden”, sagte Polizeisprecher Anton Hamacher nach einem weiteren Tag aufwendiger Maßnahmen.

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