Birkesdorf - Karneval: „Ein Großer verlässt die Dürener Bühne“

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Karneval: „Ein Großer verlässt die Dürener Bühne“

Von: Jörg Abels
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BDK-Präsident Volker Wagner zollte Rolf-Peter Hohn größten Respekt für seine Brauchtumstreue.
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Die offizielle Urkunde: Die Delegierten der RvD-Jahreshauptversammlung haben Rolf-Peter Hohn einstimmig zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten ernannt. Foto: Jörg Abels

Birkesdorf. Volker Wagner, Präsident des Bundes Deutscher Karneval (BDK), brachte es auf den Punkt: „Mit Rolf-Peter Hohn verlässt ein Großer die Dürener Bühne“. Nach 40 Jahren im geschäftsführenden Präsidium des Regionalverbands Düren (RvD), davon 2 x 11 Jahre als Präsident, ist der 65-Jährige am Freitagabend – wie angekündigt – auf der Jahreshauptversammlung des RvD zurückgetreten, um nur Minuten später mit stehenden Ovationen von den Delegierten einstimmig zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten ernannt zu werden.

Ihm zu Ehren veranstaltete der RvD am Samstagabend einen karnevalistischen Galaabend mit Musik, Tanz und traditionellen Elementen, die Rolf-Peter Hohn stets besonders wichtig waren. „Es gibt in Deutschland ganz wenige, die in so einzigartiger Weise das Brauchtum verinnerlicht haben und vertreten“, freute sich Volker Wagner, dass Rolf-Peter Hohn als BDK-Vize-Präsident auch in Zukunft an seiner Seite stehen wird.

Und deshalb klang es auch nicht despektierlich, als Wagner sagte: „Ihr seid ihn los, jetzt habe ich ihn!“ Und um nicht doch missverstanden zu werden, erklärte er, wie er den Satz verstanden wissen wollte: „Während andere Verbandspräsidenten bei Auswüchsen auf Damen- und Herrensitzungen in der Vergangenheit nur zugeschaut haben, hat Rolf-Peter Hohn gehandelt“, zollte ihm der BDK-Präsident größten Respekt. Er schloss mit den Worten: „Ein Narr verlässt die Manege, aber dem Zirkus bleibt Rolf-Peter Hohn auf immer erhalten“.

Zuvor hatte ihm sein Nachfolger Heribert Kaptain (siehe unten), der sich 15 Jahre lang als „Vize“ auf die Arbeit als RvD-Präsident vorbereiten konnte, nicht nur die offizielle Urkunde zur Ehrenpräsidentschaft verliehen, sondern auch einen ganz speziellen Orden; ein eigens vom Präsidium und den Gesellschaften in Auftrag gegebenes Unikat aus Silber, dem neuen Orden der RvD-Ehrenmitglieder nachempfunden.

Vor rund 600 Gästen, größtenteils Weggefährten des Jubilars, entlockten die Journalisten Sandra Kinkel und Fred Schröder Rolf-Peter Hohn Erinnerungen nicht nur aus seiner 55-jährigen karnevalistischen Laufbahn, sondern servierten auch die eine oder andere Anekdote.

Zu Ehren von Rolf-Peter Hohn, dem nicht nur der Büttennachwuchs, sondern auch die tänzerische Jugend stets besonders am Herzen gelegen hat, tanzte eine RvD-Supergarde, bestehend aus 32 Mariechen, die sich eigens für den Galaabend formiert hatte.

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