Düren - Karl Hackstein stellt Malerei und Fotografie aus

Karl Hackstein stellt Malerei und Fotografie aus

Von: Ines Kubat
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Karl Hackstein stellt ab Sonntag, 22. November, in Schloss Burgaus aus. Der Künstler lebt und arbeitet in Untermaubach. Foto: Ines Kubat

Düren. Impressionistische Seerosen, moderne, reduzierte Silhouetten des Kölner Doms, oder expressionistisch verspielte Formen: Wenn man die Exponate des Künstlers Karl Hackstein sieht, könnte man glauben, man hat die Werke verschiedener Künstler vor Augen – so divers ist sein Stil.

 „Ich finde es tot langweilig, nur auf eine Art und Weise zu arbeiten“, sagt Hackstein, der vom Sonntag, 22. November, bis zum 27. Dezember im Schloss Burgau ausstellt.

Es ist die achte Ausstellung, die die Bürgerstiftung Düren ins Schloss geholt hat. Immer kamen die Künstler selbst aus dem Kreis Düren oder hatten einen starken regionalen Bezug, sagt Stiftungsvorsitzende Gisela Hagenau. Und Hacksteins Verbindung zur Region sei vielfältig, obwohl er doch gebürtig vom Niederrhein stammt. Seit vielen Jahren wohnt Hackstein mit seiner Familie in Untermaubach.

Er begleitet die künstlerischen Aktivitäten der Bürgerstiftung seit einigen Jahren. Und auch in seiner Kunst beschäftigt sich Hackstein mit der Region: In den Räumen des Schlosses hängen ab Sonntag eine großformatige, expressionistische Darstellung von Schloss Burgau sowie ein Gemälde vom Leopold-Hoesch-Museum oder ein Eifelpanorama.

Eher per Zufall kam Hackstein zur Kunst: Denn der studierte Lehrer malte lange Zeit nur als Hobby, stellte aber irgendwann fest, dass ihn sein Beruf nicht mehr kreativ erfüllt: „Die Schule hat mein Leben eingezwängt, ich war einfach unzufrieden“, sagt er heute.

Seit knapp 20 Jahren malt er nun hauptberuflich, stets getrieben von einer Freude an Farben und der Lust, vieles auszuprobieren. Auf der Leinwand kombiniert er unterschiedlichste Materialien und Techniken. Mal malt er, mal druckt er. Mal schafft er Skulpturen aus Metall, mal aus Acryl. Weder beschränkt er sich dabei auf kleine Formen, noch auf mehrteilige Großformate.

Manchmal thematisiert er Themen wie Wasser, Meer, Gebirge, oder Südeuropa. Manchmal aber gibt sich Hackstein einfach dem kreativen Schaffungsprozess hin. „Wir reden ja von freien Künsten. Die Kunst ist der einzige Spielraum, in dem sich der Mensch frei bewegen kann – ohne Zwänge. Mich auf einen Stil zu begrenzen, würde dem doch widersprechen“.

Stattdessen setzt er bewusst auf Entgrenzung und überschreibt seine Ausstellung mit dem Titel Horizonte: „Der Mensch ist kein geradliniges Wesen. Er hat viele Facetten, viele Gesichter, viele Horizonte.“ Treffender könnte man seine Kunst kaum umschreiben.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 22. November, mit einer Vernissage um 17 Uhr im Schloss Burgau eröffnet. Musikalisch beteiligt sind Ina Hagenau und Mischa Ruhr. Am darauffolgenden Sonntag, 29. November, tritt Hackstein außerdem ab 16.30 Uhr mit Kunsthistoriker Georg Bussmann unter dem Titel „Das Kunstgespräch“ in einen Dialog.

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