Kai Stein fährt ohne großen Druck zur Deutschen Meisterschaften

Von: say
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Merken. Ohne großen Druck fährt Kai Stein, Bundesligaringer des Ringerclubs Merken, zu den Deutschen Meisterschaften (28. bis 30. April) nach Plauen.

„Eine richtige Vorbereitung gab es nicht. Daher habe ich nichts zu verlieren, verspüre keinen Druck und ringe mit freiem Kopf“, sagte Stein. Ende Februar stand er bei den Landesmeisterschaften das letzte Mal auf der Matte. Dort wurde er Zweiter und qualifizierte sich für die nationalen Titelkämpfe. Danach ging es für ihn in den Urlaub, dann fiel er krankheitsbedingt aus. Eine optimale Vorbereitung war nicht möglich.

Für Stein, der im griechisch-römischen Stil bis 75 Kilogramm antritt, sind es die vierten Deutschen Meisterschaften, die Zweiten im Seniorenbereich. Seine bisherigen Auftritte endeten aber früh: „Bisher habe ich nichts gerissen. Immerhin kenne ich aber das Flair der Deutschen Meisterschaften.“

Mit einer sehr erfolgreichen Zweitligasaison im Rücken muss sich Stein vor der Konkurrenz nicht verstecken. Es wartet aber die nationale Elite in Plauen auf ihn, unter anderem der vierfache Deutsche Meister Florian Neumaier sowie Weltmeister und Olympiateilnehmer Frank Stäbler. „Ich will vernünftig starten und ein gutes Turnier ringen. Ich habe keine Angst, wenn ich auf einen Großen treffe. Gegen so einen kann man nur gewinnen“, ist der Bonner hoffnungsvoll.

Neben seiner Freundin und Merkens Coach Tim Nettekoven wird ihn eine Handvoll Freunde auf den weiten Weg ins sächsische Plauen begleiten. Dort darf er am Freitagabend das Gewichtslimit von 75 Kilogramm nicht überschreiten. Dafür wird Stein, der ein Normalgewicht von 81 Kilogramm hat, ab Mittwoch zuvor fasten und viel in die Sauna gehen. Nach der Waage stehen die restlichen Stunden des Freitags ganz im Zeichen: „Das große Fressen. Da werde ich beim Essen reinklotzen, besonders Kohlenhydrate. Dann werde ich vier bis fünf Kilo mehr drauf haben.“ Am Samstagmorgen beginnen ab 9.30 Uhr die Titelkämpfe.

Bei einer einzigen Niederlage hat man nur noch die Chance auf die Bronzemedaille. Dort treten in einer Hoffnungsrunde die Athleten an, die gegen einen der beiden Finalteilnehmer verloren haben. Die Kämpfe um Bronze und das Finale schließen am Sonntag die Meisterschaften ab.

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