Kämmerer sieht keinen Grund für Haushaltssperre

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Düren. Entgegen der ersten Hochrechnung im Februar diesen Jahres hat sich das erwartete Defizit im laufenden Haushalt der Stadt für das Jahr 2015 verringert.

Statt des seinerzeit noch vom damaligen Kämmerer Harald Sievers prognostizierten Minus von 1,1 Millionen Euro geht Erhard Vanseloh, Leiter des Amtes für Finanzen, nun nur noch von einer Lücke von rund 700.000 Euro aus.

Die Mehrkosten, unter anderem für die politische Arbeit, die Unterbringung von Flüchtlingen und für Tariferhöhungen, werden durch üppigere Gewerbesteuereinnahmen und geringere Kosten des Jugendamtes bei der stationären Unterbringung von Kindern und Jugendlichen mehr als kompensiert.

Die Abweichung vom Gesamthaushalt betrage gerade einmal 0,3 Prozent, eine Haushaltssperre sei daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich, betonte Vanseloh im Stadtrat.

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