Kabarett-Saison: Vom „Facebuckel“ bis zur Laktosetoleranz

Von: Sandra Kinkel
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Andreas Wiegels und Christian Klömpken (r.), bekannt als „Wallstreet Theatre“, moderieren die Eröffnungsrevue. Foto: U. Haupts

Düren. Es ist die bewährte Mischung aus Neuem und Bekanntem, Mut zu Besonderem und es ist garantiert ein Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums: Bereits zum siebten Mal starten im Oktober die „SWD.Kommedy.Abende“.

Neben einer großen Eröffnungsrevue im Haus der Stadt gibt es sieben Einzelgastspiele mit ganz unterschiedlichen Künstlern.

Für Thomas Lüttgens, Leiter des Dürener „Komm“-Zentrums und Hauptorganisator des Festivals, ist die beliebte Kleinkunstreihe, die das „Komm“-Zentrum mit den Stadtwerken präsentiert, eine absolute Win-Win-Situation. „Die Reihe hilft dem ‚Komm‘-Zentrum sehr, gute Veranstaltungen anbieten zu können, und bietet dem Publikum die Gelegenheit, Kleinkunst auf wirklich hohem Niveau zu erleben.“

Stadtwerke-Geschäftsführer Heinrich Klocke formuliert es so: „Wir haben wieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit hervorragenden Künstlern zusammengestellt. Die Dürener können sich auf eine großartige Kabarett-Saison voller Witz, Musik und Akrobatik freuen.“

Die „SWD.Kommedy.Abende“ starten mit einer Eröffnungsrevue am Donnerstag, 19. Oktober, im Haus der Stadt, bei der alle teilnehmenden Künstler eine kurze Kostprobe ihrer Arbeit geben. Moderiert wird der Abend von Andreas Wiegels und Christian Klömpken, vielen besser bekannt als „Wallstreet Theatre“. Lüttgens: „Die beiden sind bei den ersten ‚Kommedy.Abenden‘ vor sieben Jahren dabei gewesen und seitdem immer wieder in Düren zu Gast. Ich bin ganz sicher, dass sie für eine hervorragende Moderation stehen werden.“

Die beiden Künstler haben sich vor einem Vierteljahrhundert bei der Ausbildung auf einer englischen Zirkus- und Theaterschule kennengelernt. „Es wird eine Moderation mit Slapstick und Artistik“, verspricht Christian Klömpken. „Und es wird natürlich very british.“ Die sieben Einzelgastspiele beginnen am Donnerstag, 9. November, mit Johannes Schröder. Der ist von Beruf eigentlich Deutschlehrer, packt aber jetzt als Comedian über sein Leben am Korrekturrand und das deutsche Schulsystem aus.

Vera Deckers, die am Mittwoch, 15. November, im „Komm“-Zentrum gastiert, ist studierte Psychologin und nimmt in ihrem Zweitberuf als Kabarettistin vor allen Dingen das Thema Kommunikation genau unter die Lupe und geht der Frage nach, ob den Menschen bald ein „Facebuckel“ wächst. „Action-Kabarett“ gibt es am Donnerstag, 23. November, mit Adrian Engels und Markus Riedinger, die als „Onkel Fisch“ unterwegs sind. Mit einer bunten Mischung aus Gesang, Tanz und Action analysieren die beiden die besten Lobbyisten-Tricks.

Die bekannte A-cappella-Gruppe „Basta“ begeistert am Donnerstag, 14. Dezember, mit Sprachwitz und Melodien mit Ohrwurm-Garantie. In ihrem neuen Programm widmet sich die Kölner Band den wichtigsten Themen der Menschheit – von „Laktosetolerant“ bis „Anna lässt sich scheiden“. Der Abend mit „Basta“ ist das einzige Einzelgastspiel, das nicht im „Komm“-Zentrum, sondern im Haus der Stadt in Düren stattfindet.

Am Donnerstag, 1. März, präsentiert Hennes Bender sein Kabarettprogramm „Luft nach oben“. Dabei kombiniert der Komiker aus dem Ruhrgebiet seinen latenten Hang zum Unfug mit treffsicherer Gesellschaftskritik.

Musikalisch wird es beim letzten Einzelgastspiel am Sonntag, 18. März, mit der „Microband“ aus Italien. Weder Johannes Brahms noch Giuseppe Verdi bleiben verschont: Die beiden Vollblutmusiker zerfleddern die schönsten klassischen Werke aller Zeiten und setzen sie leicht chaotisch wieder zusammen – spätestens dann wird auch der größte Musikbanause wieder zum Klassikfan.

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