Kabarett, Konzerte, Theater: Der Kulturtreff erweckt ein Haus

Von: gkli
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Renate (3.v.li.) und Karl-Heinz Augustinynak (4.v.li.) eröffneten jetzt in Heimbach den „Kulturtreff 69“ in einem ehemaligen Café. Es gibt auch ein Veranstaltungsraum mit Bühne und 60 Sitzplätzen. Foto: Klinkhammer

Heimbach. Aus dem Dornröschenschlaf erwachte jetzt das Haus an der Hengebachstraße 69. Am Freitagabend öffnete es zum ersten Mal nach langer Zeit wieder offiziell seine Türen und präsentierte sich als nennenswerter, fein renovierter Veranstaltungsort.

Neue Inhaber und Betreiber des Hauses, das nun den Namen „Kulturtreff 69“ trägt, sind Renate und Karl-Heinz Augustynak. Ende 2016 kauften sie die Immobilie und freuen sich jetzt auf einen Ort: „An dem wir gemeinsam mit den Heimbachern und weiteren Gästen Spaß, Freude und gute Unterhaltung haben möchten.“

Renate und Karl-Heinz Augustynak leben in Heimbach-Hausen und sind beide 67 Jahre alt. Das Berufsleben haben sie hinter sich gelassen.

Doch mit dem „Kulturtreff 69“ haben sich die beiden agilen Jungsenioren jetzt eine neue Aufgabe an Land gezogen, auf die sie sehr gespannt sind.

Renate Augustynak beschreibt die Intention, einen derartigen Schritt zuwagen: „Leider ist im vergangenen Jahr das ehemals von der Stadt getragene Haus des Gastes in Heimbach aus Kostengründen geschlossen worden, damit fielen ein wichtiger Anlauf und eine Kulturstätte im Ort weg.“ Diese Lücke möchten die beiden mit dem „Kulturtreff 69“ ein wenig schließen.

Im Erdgeschoss des Hauses richteten sie daher eine Bühne ein und einen Zuschauerraum mit 60 Plätzen. Die roten, samtbezogenen Stuhlreihen füllten sich am Freitagabend zum ersten Mal. Da kamen geladene Heimbacher zusammen, um ein Konzert mit „Eifel-Trobadour“ Günter Hochgürtel zu genießen.

Im ersten Stock des Hauses öffnen sich helle Räume, in denen zukünftig getanzt, gegessen, getrunken und gelacht werden kann. Anregende Bilder hängen bereits an den Wänden.

Stadtchronist Theo Kleinschmidt erinnerte sich am Eröffnungsabend an die Geschichte des Hauses. Kleinschmidt: „Der Bäcker Josef Cremer und seine Frau bauten einst das Haus an der Hengebachstraße 69.“ Später übernahm Familie Müller das Haus und betrieb es viele Jahre als Café. Lange fanden sich dann keine Nachnutzer, ehe Familie Augustynak ihre Überlegungen in die Tat umsetzte. Karl-Heinz Augustynak: „Wir planen Kabarett, Musikdarbietungen, Dichterlesungen, Puppen- und Kindertheater.

Auf dem Programm haben wir bereits Veranstaltungen mit Kabarettistin Monika Blankenberg, Liedermacher Martin Claßen, mit den Kabarettisten Jupp Hammerschmidt und Huber vom Venn sowie einen Liederabend mit dem Bariton Mike Marx und der Sopranistin Ewa Marx notiert.“

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