Dueren - Juniorenfußball: Der künftige Absteiger bietet dem Primus Paroli

Juniorenfußball: Der künftige Absteiger bietet dem Primus Paroli

Von: dma
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Dueren. FC Niederau – TSC Euskirchen 1:1 (0:0): Mit dem Fünften hat der FCN in der A-Junioren-Mittelrheinliga ein Team aus der erweiterten Spitzengruppe empfangen.

Wieder einmal zeigten die Niederauer, dass sie gegen solche Teams nicht nur mithalten können, sondern phasenweise spielerisch besser sind. Die Partie hätte beinahe mit einem Traumstart für Düren begonnen, doch Timo Braun setzte unmittelbar nach Anpfiff den Ball aus kurzer Entfernung an die Latte. So blieb es lange beim 0:0.

Denn in der Folge war es schwer für den FCN, sich gegen einen Gegner, der tief verteidigt und mit langen Bällen operiert hatte, Chancen herauszuspielen. Ein, vielleicht zwei waren es, bis es in der Schlussphase doch noch so weit war: Mit einem satten und platzierten 20-Meter-Schuss traf Sota Kifune zum 1:0 (74.) – nach einem bis dato zähen Spiel waren plötzlich drei Punkte greifbar. Aber dann kam die bittere Nachspielzeit für die Hausherren. In der 92. Minute schenkte Niederau Euskirchen einen Eckball, weil sie zu sorglos verteidigten, den ein Gäste-Spieler zum 1:1 per Kopf nutzte.

B-Junioren-Mittelrheinliga

1. FC Köln U 16 – Jugendsport Wenau 1:0 (1:0): Auch wenn der Abstieg für Wenaus U17 bei elf Punkten Rückstand realistisch gesehen nur schwer zu verhindern sein wird, rafft sie sich immer noch zu respektablen Leistungen auf. So auch gegen die U 16 des 1. FC Köln, die souverän mit neun Punkten Vorsprung die Tabelle anführt.

Sehr früh gingen die Domstädter mit einem direkt verwandelten Freistoß mit 1:0 in Führung (4.). Die Gäste hielten dieses Ergebnis in der Folge und profitierten in der 36. Minute davon, dass ein Kölner wegen Nachtretens Rot sah. Unverhofft ging es also in Schlagdistanz in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff war dann Wenau am Drücker: Die Gäste hatten viel Ballbesitz, drei, vier gute Gelegenheiten, von denen die besten Thomas Thometzki und Baris Aslan besaßen, aber der Ausgleich fiel nicht.

Alemannia Aachen – FC Düren-Niederau 2:2 (1:1): Die Partie auf dem Dach des Parkhauses am Aachener Tivoli war geprägt vom böigen Wind. In der ersten Hälfte spielten die Gastgeber mit dessen Unterstützung und nutzten das bereits in der vierten Minute zum 1:0. Innerhalb der ersten zehn Minuten wusste der FCN gar nicht, wo ihm der Kopf stand – so hatte es jedenfalls von außen den Anschein.

Er konnte froh sein, in der Anfangsphase nicht schon das zweite Gegentor kassiert zu haben. Dann wurde es aber besser, und der Ausgleich von Lars Fröhling in der 34. Minute war nicht unverdient. Er traf im Nachschuss nach einem vergebenen Elfmeter. Vorher hatte unter anderem schon Kio Yamala eine gute Chance gehabt. Obwohl die Alemannen in der zweiten Hälfte kaum noch aus der eigenen Hälfte herauskamen, gingen sie in der 64. Minute wieder in Führung.

In der Nachspielzeit wurde es dann kurios: Brian Sklorz zog mit einem Freistoß aus mehr als 30 Metern Torentfernung einfach mal ab, der Ball nahm dank des Windes Fahrt auf, sprang einmal auf und überraschte den Aachener Keeper derart, dass er ihn über die Linie rollen lassen musste – 2:2.

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