Birkesdorf - Jungschützenprinzessin Lena Schäfers Glückszahl 152

Jungschützenprinzessin Lena Schäfers Glückszahl 152

Von: heb
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Die Kreuzauer Diözesan-Schülerprinzessin Lena Schäfer neben Diözesan-Jungschützenmeister Michael Doncks und dem Diözesanprinz Dominik Zilgens. Foto: Hendrik Buch

Birkesdorf. Über mangelnde Konkurrenz am Schießstand konnte sich Lena Schäfer bei der Ermittlung der neuen Diözesan-Schülermajestät nicht beklagen. Wie sie hatten auch ihre Mitbewerber schon bei den Ausscheidungswettbewerben in ihren Bezirksverbänden bewiesen, dass sie die Königsdisziplin im Schützenwesen beherrschen.

Nun gehört neben Geschick auch immer eine Portion Glück dazu, wenn es am Hochstand auf den Holzvogel geht – die Nummer 152 war schließlich Lena Schäfers Glückszahl. So viele Schüsse benötigte es, bis sie es war, die den Vogel zu Fall brachte. Damit errang sie die Würde der Diözesan-Jungschützenprinzessin der Diözese Aachen, ihrer St.-Heribertus-Schützen aus Kreuzau und des Bezirksverbands Düren-Süd.

Gemeinsam mit Dominik Zilgens aus dem Bezirksverband Geilenkirchen als Diözesanprinz wird sie den Aachener Verband im Herbst bei den Wettbewerben der Bundesjungschützentage in Bösel im Raum Cloppenburg vertreten.

Über 300 Jung- und Schülerschützen waren der Einladung der Schützenvereinigung und Bruderschaft St. Petrus aus Birkesdorf zum jährlichen Begegnungstreffen des Diözesanverbands Aachen im Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend gefolgt. Kurzfristig hatten die Birkesdorfer die Ausrichtung im Dezember übernommen. „Es war viel Arbeit für die Bruderschaft, aber es hat sich gelohnt“, resümierte Schießmeister Josef Mohr, der auch Vorsitzender des Ausrichterbezirks Düren-Nord ist. „Die Stimmung war klasse und die Teilnahme super, da macht auch die kleine Schauer am Ende nichts aus.“

Gestartet war die Veranstaltung mit dem Motto „Mit Gott in die Zukunft? Wir machen mit!“ mit einer Jugendmesse in der Pfarrkirche St. Peter. Bei der Predigt brachte Monsignore Norbert Glasmacher den Jugendlichen das Motto zeitweilig als Rapper nahe: Wiederholter spontaner Beifall war die Folge. Daneben sorgte der Chor „More than Gospel“, geleitet von Frank Grobusch, für einen stimmungsvollen, musikalischen Rahmen. Im Anschluss boten die Birkesdorfer ihren Gästen ein vielfältiges Aktionsprogramm samt Menschenkicker, Höhlenlabyrinth und Kletterwand. Ebenso im Mittelpunkt standen die Pflege und das Knüpfen von Schützenfreundschaften. Praktisch ging es in den Wettbewerben im Fahnenschwenken und im Schießen ums Ganze. Ein weiterer Höhepunkt: Über 500 Schützen und Musikanten zogen beim Festzug am Abend durch die Straßen Birkesdorfs. Im Anschluss klang das eindrucksvolle Fest mit einer Disco in der Festhalle aus.

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