Junges Orchester Kreuzau: Gelungene Premiere

Von: han
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Boten sommerlich musikalische Vergnügen auf dem Schulhof der Grundschule: das Jugendorchester und das Junge Orchester Kreuzau. Foto: Hannes Schmitz

Kreuzau. John Kikken, niederländischer Landsmann, ging das Herz auf, bevor er zum Taktstock griff, um das Junge Orchester Kreuzau zu dirigieren. Bevor das Open-Air Konzert auf dem Schulhof der Grundschule begann, hatte sein Dirigentenblick zwei Jungen entdeckt, die ihre Sympathatie zu einer Mannschaft bei der Fußballweltmeister eindeutig bekundeten.

Sie trugen Oranje-Trikots und zeigten, für wen ihr Herz schlug: Robbie van Persie und Wesley Sneijder waren ihre Favoriten und John Kikken betrachtete dies mit Wohlgefallen, ließ sich nicht lumpen und gab den „Jung-Kickern“ einen aus.

Überhaupt schenkte er im großen Maße musikalische Freude bei diesem Sommerkonzert aus. Eine Premiere, die das Publikum honorierte. Alle Plätze waren besetzt und zahlreiche „Zaungäste“ genossen das Flair in der spätnachmittags Sonne bei einem Programm, das ganz auf fröhliche Gemütlich- und Lauschigkeit abgestimmt war und das Orchester ohne Stress seine Vielfältigkeit zeigte. Wunderschöne Balladen, traditionelle Klänge, Peppiges, Kurioses und Seriöses, alles präsentiert in spielerischer Leichtigkeit.

Den Auftakt machte das Jugendorchester unter der Leitung von Ruth Knipprath. Die jungen Musiker überzeugten, spielten frank und frei mit Lust und Laune auf und demonstrierten eindrucksvoll ihrn Ausbildungsstand.

Der Konzertabend auf dem Schulhof, der, so war sich das Publikum einig, in den Gemeindekalender aufgenommen werden sollte, war aber auch eine Premiere für sieben junge Musiker, wie die Dirigentin erläuterte. Sie absolvierten erfolgreich die musikalische Grundausbildung im Jugendorchester und spielten nun zum ersten Male im Jungen Orchester Kreuzau mit. Der Übergang wurde musikalisch vollzogen, als Nachwuchs und JOK gemeinsam „Heal the world“ von Michael Jackson spielte.

Dabei gab es wieder etwas fürs Auge. Der Niederländer, sonst am Pult, überließ Ruth Knipprath den Taktstock, ordnete sich in der „letzte Reihe“ ein, schloss sich der Rhythmusgruppe an und schlug die „Dicke Trum“.

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