Junges Orchester Kreuzau beeindruckt mit Reise in die Welt der Filmmusiken

Von: Bruno Elberfeld
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Filmmusik aus „Star Wars“, begleitet von Bilder auf einer großen Leinwand. John Kikken und das JOK beeindruckten mit einer hervorragenden Leistung. Foto: Bruno Elberfeld

Kreuzau. Frühjahrskonzert des Jungen Orchesters Kreuzau (JOK) und des Sinfonischen Jugendorchesters – wieder einmal ein Meilenstein im kulturellen Jahresprogramm der Gemeinde Kreuzau, des Kreises Düren und darüber hinaus. Und jedes Jahr sagen die Gäste aus Nah und Fern: Wo soll das noch hingehen?

John Kikken, schon über 30 Jahren Chef des JOK, weiß die Antwort: „Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.“

Programmfavoriten waren in diesem Jahr einmal mehr die vom Dirigenten und seinen Musikern so geliebten Filmmusiken. „Star Wars“ von John Williams, „Das Dschungelbuch“, arrangiert von John Moss, Hans Zimmers „Gladiator“, alles Kracher, bei denen die Besucher nicht zu Ruhe kamen. Die Musik durchdringend, oft laut die ganze Vierung der Festhalle ausfüllend, bedrohlich das bombastische Instrumentengewirr in absoluter Konfrontation.

Ab und zu wurden die Hörer in ruhigere Gewässer geleitet. Dann kamen die guten Elemente und die guten Menschen im Kampf für das Gute zu Wort. Denn zwischen den Sternen bei „Star Wars“, in den Arenen des Römischen Reiches der Antike oder auch als kleines Menschenkind Mogli im Dschungel fanden sich immer wieder Wesen, die an den Sieg des Guten glaubten.

Bekannte Melodien aus diesen Filmen wurden mitgesummt, Bilder – dank PowerPoint hinter dem Orchester – riefen Erinnerungen wach. Sehr erinnerungswürdig der Song von Balu, dem freundlichen Bären, dem Freund des Menschenkindes Mogli: „Versuch‘s mal mit Gemütlichkeit“.

Melodien aus dem Musical „Les Miserables“ (Die Elenden), einem Meisterwerk von Claude-Michel Schönberg, beleuchteten das Elend der Unterschicht, ließen einen Blick auf die Barrikadenkämpfe der Französischen Revolution zu und erzählten von dem Schicksal Einzelner. Diese Porträts dienten zur Information und zum besseren Verständnis der Kämpfe Oben gegen Unten in der französischen und europäischen Geschichte. Mit angenehmen Gefühlen verbunden „The Time of my Life“ aus „Dirty Dancing“ und „Fly me to the Moon“ von Altmeister Frank Sinatra.

Bei „A Tribute to Lionel“ zeigte David Kniprath am Vibrafon eine bewundernswerte Meisterleistung.

Wie jedes Jahr stimmte das „Sinfonische Jugendorchester“ unter dem Taktstock von Ruth Kniprath die Besucher ein. Auch hier begeisterten Musikstücke aus Filmen oder Fernsehserien von großem Wiedererkennungswert: „Skyfall“, „The Muppet Show Theme“, „Nathan Hale Trilogy“, „Eye of the Tiger“, technisch gelungen und gefühlvoll vermittelt.

Eine Hommage an die Älteren im Publikum gab es auch: „Best of the Beatles“. Die Songs von John Lennon und Paul McCartney wurden auch mit viel Beifall bedacht.

Dieser Nachwuchs versprach, dass das JOK immer wieder Bewerber für die Sitze im Orchester haben wird.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrten der Vorsitzende Heinz Schäfer und Geschäftsführerin Regina Küpper Sabine Neugebauer und für 30 Jahre Britta Wink.

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