Niederau - Junge Musiker erfreuen die Senioren

Junge Musiker erfreuen die Senioren

Von: Bruno Elberfeld
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Junge Tonkünstlerinnen begeisterten als „Das junge Konzertpodium“ die Bewohner des Schenkel-Schoeller-Stifts, viele Gäste sowie auch die beiden Veranstalter, Joachim Thiem (l.), Leiter des Hauses, und Moderator Georg Kugler. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. Angesagt war im Konzertsaal des Schenkel-Schoeller-Stifts in Niederau war ein Konzert des Tonkünstlerverbandes des Bezirks Köln-Aachen. 14 Preisträger, Jungen und Mädchen sowie junge Künstler auf dem Weg zum Erwachsenwerden, demonstrierten dabei als „Das junge Konzertpodium“ ihr Können.

Der Leiter des Seniorenhauses, Joachim Thiem, erinnerte an die etwa 20-jährige, hervorragende Kooperation zwischen dem „Stift“ und dem Tonkünstlerverband. „Für das Schenkel-Schoeller-Stift“, sagte Thiem, „ist die Begegnung von Jung und Alt äußerst wichtig.“ Durch das Konzert führte Georg Kugler.

Der Spielplan des musikalischen Nachwuchses war bunt. Viele Solisten präsentierten zwei und auch mehr Werke aus verschiedenen Epochen, nur einige mussten sich aufgrund der Länge ihres Werks mit einer Komposition begnügen.

Was Siebenjährige am Flügel leisten können, zeigten Adrian Koleva mit Kompositionen von Schumann und Vivaldi, gefolgt von Vanessa Schiffer mit Stücken von Rainer Mahrs, Daniel Hellbach und William Gillock. Der neunjährige Noah Raszczyk interpretierte Beethovens „Für Elise“.

Luzie Heimbüchel und Alexander Schmitz, beide neun Jahre, überzeugten mit Bachs „Menuett G-Dur“, Griegs „Kobold“ sowie Clementis „Sonatine C-Dur“, an der sich Generationen von Klavierschülern ihre Nerven aufgerieben haben.

Peter Bast, zwölf Jahre, begeisterte mit Frederic Chopins „Walzer op. 70/2“ und den „Rhythmischen Klängen“ von Harald Genzmer, eines der Werke neueren Datums.

Zwischen die vielen Pianisten hatten sich eine Cellistin und sieben Blockflöten geschoben. Die achtjährige Cellistin Hanna Kosmann spielte, am Flügel begleitet von Georg Kugler, „Morgenspaziergang in der Dämmerung“ von Gretchaninoff und von Reinagle das „Allegro aus der Sonate G-Dur“.

Maya Braun, Masha Landt und Lisa Laerbusch, alle zehn Jahre alt, spielten „Prelude und Canon“, Barockes von Henry Purcell und das modernere Stück „Highstreet-Dixie“ von Matthias Friedrich.

Das Blockflöten-Trio Paulina Cremer, Luise Kessler und Nathan Kogel interpretierten „Par le grand sens d‘Ariane Estample“ aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts. Der Komponist ist unbekannt.

Mit der „Spiegelfuge“ aus Bachs „Die Kunst der Fuge“, einem recht schweren Werk, zeigten die Musiker im Zusammenspiel ihre Konzentrationsfähigkeiten.

Als Könnerin auf der Blockflöte offenbarte sich die 13-jährige Helen Huyn. Sie schlug selbst „eingefleischte Nichtversteher“ dieses Instruments mit der Musik des zeitgenössischen Daniel Hellbach in ihren Bann. Gekonnt und vor allem empathisch präsentierte sie, begleitet von Georg Kugler am Flügel, aus Hellbachs Pop-Suite die beiden Stücke „Ballad“ und „Disco“.

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