Kreuzau - Junge Kunst setzt im Rathaus die Akzente

Junge Kunst setzt im Rathaus die Akzente

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Gruppenbild mit Bürgermeister: Zusammen mit Kreuzaus erstem Bürger Walter Ramm (hinten Mitte) präsentierten die Kinder aus dem „Spatzennest” im Rathaus ihre Foto: Hahn

Kreuzau. Kreuzau trägt ein junges Gesicht. So sehen zumindest Bürgermeister Walter Ramm und sein Ständiger Vertreter Walter Stolz die Gemeinde im Rurtal. Das stellen sie derzeit auf unkonventionelle Weise dar - mit einer Ausstellung im Rathaus.

Bis zum 26. Februar sind doch bunte und sehr lebendige Bilder zu sehen, die von ein- bis sechsjährigen kleinen Malern aus der Kindertagesstätte „Spatzennest” an der Heribertstraße und - mit Unterstützung des Kreuzauer Künstlers Richard Schall - Schülern der Offenen Ganztagsgrundschule geschaffen worden sind.

Angenehm in den Ohren

Äußerst fröhlich geht es auf den Bildern im Erdgeschoss der Verwaltungszentrale zu. Und gelegentlich ruft sogar mal ein Bild „Alaaf!” Richard Schall, dem Organisator des Ausstellungsprojektes mit dem Titel „Feuerwerk der Farben”, wird der Narrenruf angenehm in den Ohren klingen: Denn er zeichnet seit Jahr und Tag für die Gestaltung von Wagen, Orden und anderem jecken Zierat der KG „Ahle Schlupp” verantwortlich.

Am rechten Platz

„Feuerwerk der Farben” ist halt eine Ausstellung von der Art, die einen ganze Ort auf die Beine bringt. Denn zur Eröffnung waren nicht nur die Damen und Herren aus dem Rathaus gekommen, sondern auch Eltern und Großeltern sowie - vor allem - viele, viele Kinder. Dem konnte Bürgermeister Walter Ramm in seiner Ansprache nicht seinen Respekt versagen. Die neue Ausstellung sei im Rathaus am rechten Platz, „nicht nur, weil der Bürgermeister einmal Karnevalsprinz war”. Kunst und Karneval haben nun einmal denselben Anfangsbuchstaben. Kann das ein Zufall sein?

Darum gelte: „Das Motto Feuerwerk der Farben´, unter dem diese Ausstellung steht, ist genau das richtige. Denn der Karneval ist absolut bunt. Die Freude muss überschäumen - da hilft natürlich die frohe Stimmung, die von Euern Bildern ausgeht”, formulierte Kreuzaus erster Bürger sein Bekenntnis zu den Bildern auf dem Rathausflur.

Dabei vergaß Walter Ramm nicht zu erwähnen, dass Vielfalt nicht nur für die Farben und die gewählten Sujets gilt. Mit Farbe getränkte Murmeln, die die Mädchen und Jungen übers Papier haben rollen lassen, über Nacht in Zuckerwasser eingelegte Kreide (die einer der Kleinen prompt futtern wollte): Die angewendeten Techniken wirken fast so spannend wie das, was auf den Bildern zu sehen ist.

Darum kann es für Menschen, die sich eine kindliche Neugier bewahrt haben, eigentlich bis Ende Februar nur ein Ziel geben: das Rathaus von Kreuzau. Dort gibt es viel zu sehen.
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