Julian Marenbach: Der neue Chef von 380 Postboten

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Mit nur 32 Jahren Chef von 380 Postboten: Julian Marenbach ist neuer Leiter des Zustellstützpunktes Düren der Deutschen Post. Foto: Abels

Düren. 180.000 Briefe und über 8700 Pakete liefert die Deutsche Post täglich in den Städten und Gemeinden im Kreis Düren aus. Verantwortlich für die pünktliche Zustellung ist seit kurzem Julian Marenbach. Der 32-Jährige ist neuer Leiter des Zustellstützpunktes an der Malteserstraße in Düren.

Er ist damit nicht nur Chef von rund 80 Postboten in Düren, sondern auch von weiteren 300 Verbundzustellern, die in Inden, Kreuzau, Nideggen, Nörvenich, Hürtgenwald, Vettweiß, Niederzier und Langerwehe, aber auch in Eschweiler und Stolberg neben Briefen auch Pakete ausliefern.

Die große Herausforderung, die vor ihm liegt: Während das Briefaufkommen kontinuierlich um ein bis zwei Prozent im Jahr sinkt, boomt der Paketmarkt mit Wachstumsraten von jährlich sieben bis acht Prozent. Das hat laut Julian Marenbach zur Folge, dass die Größe der Zustellbezirke mindestens einmal im Jahr neu bemessen werde. Jüngstes Beispiel ist Kreuzau. Dort musste die Zahl der Bezirke zuletzt von zwölf auf 13 erhöht werden.

Ein reiner Briefbote liefert täglich bis zu 1500 Sendungen aus, ein Verbundzusteller rund 70 bis 80 Pakete und über 900 Briefe. Marenbach will nicht leugnen, dass die Post im Raum Düren zuletzt in einigen Bereichen mit erhöhtem Krankenstand zu kämpfen hatte, so dass es vorkam, dass Zusteller ihre Bezirke nicht komplett austragen konnten. Dann sei es aber Maßgabe, dass die nicht erreichten Kunden am nächsten Tag als erste bedient werden.

Weil die Zahl der privaten Briefe stetig sinkt und Geschäftskunden in der Regel ihre Post bis Freitag versenden, so dass sie bereits samstags im Briefkasten liegt, hat die Post nun auch in Düren auf die geringeren Postmengen am Montag reagiert. Wie andernorts auch übernimmt an Montagen ein Briefbote im Wechsel jeweils zwei Bezirke, während sein Kollege frei hat.

„Alle voll bezahlten Sendungen werden aber auch montags ausgeliefert“, räumen Julian Marenbach und Pressesprecher Dieter Pietruck mit dem Gerücht auf, am ersten Tag der Woche würden keine Briefe zugestellt. Lediglich Werbepost werde montags nicht zugestellt. Dass hin und wieder

Und eine weitere Neuerung kündigt Marenbach an. Ab dem 1. Juli können Kunden, die im Kreis Düren ein Paket erwarten, eine abendliche Zustellung wünschen. Zwei Zeitfenster werden dafür eingerichtet, eins von 18 bis 20 Uhr, das andere von 19 bis 21 Uhr. Zu Beginn soll das vom vorhandenen Personal geschultert werden, bei einer positiven Entwicklung seien aber auch Neueinstellungen nicht auszuschließen.

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