Jugendherberge soll ein Wohnstift mit gehobenem Ambiente werden

Von: sis
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Nideggen. Geht es nach den Vorstellungen der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren (GWS), wird aus der alten Jugendherberge in Nideggen ein „Wohnstift” mit einem großzügigen Ambiente, qualifizierter medizinischer und therapeutischer Betreuung, Café, Sportstudio und Wellnessbereich.

Heinrich Rotheut, der Interimsgeschäftsführer, präsentierte mit Architekt Günter Helten den Mitgliedern des Nideggener Stadtrates das ehrgeizige Projekt. „Aus der Geschichte in die Zukunft” titulierte Rotheut das Vorhaben.

Eine Überlegung sieht vor, an den Altbau einen viereckigen Neubau mit Innenhof, Pflegebereich und Arztpraxen zu bauen sowie quergestellt zur Rather Straße drei Wohneinheiten mit 80 bis 100 Einzelzimmern, Appartements oder Mehrzimmerensembles zu errichten. Der Bedarf sei vorhanden, Betreiber und Investor zu bekommen schnell möglich. Das Grundstück, 12.700 Quadratmeter groß, soll kurzfristig gekauft werden. Wenn die planungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, könnte das Projekt innerhalb von zwei Jahren realisiert werden.

Fragen der Eltern

Trotz der fast vierstündigen Ratssitzung schafften es die Ratsmitglieder nicht, die Tagesordnung komplett abzuarbeiten. Aus dem nichtöffentlichen Teil fiel unter anderem die Beratung über den Zuschuss an das Franziskus-Gymnasium Vossenack dem Fakt zum Opfer, dass der Tagesordnungspunkt um 22.45 Uhr - auf diesen Zeitpunkt, die Beratungen einzustellen, hatten sich die Kommunalpolitiker mehrheitlich geeinigt - noch nicht aufgerufen worden war.

Die Stadt Nideggen hat wie die Gemeinde Simmerath den Vertrag fristgerecht gekündigt. Die Frage, ob die Kommune das Gymnasium weiter bezuschusst, in welcher Höhe auch immer, oder ihre Zahlungen einstellt, hatte auch etliche Väter und Mütter aus Schmidt in die Bürgerbegegnungsstätte geführt, deren Kinder das Franziskaner-Gymnasium besuchen.

Aktuell gehen 80 Jungen und Mädchen aus Schmidt nach Vossenack, im kommenden Schuljahr werden des 90 Schüler sein. Antworten auf ihre Fragen bekamen die Eltern nicht mit Verweis auf die Nichtöffentlichkeit des Tagesordnungspunktes. Doch sicherte Bürgermeisterin Margit Göckemeyer schriftliche Antworten zu. Beispielsweise auf die Frage, welche Summe die Stadt pro Kind für welche Schule zahlen müsse.
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