Jugendchor: Musik mit viel Auftrieb und Energie

Von: Kevin Teichmann
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Energiereich auf höchstem Niveau: Der Jugendchor „Joyful Voices“ wurde bei seinem Konzert im Haus der evangelischen Gemeinde Düren von Projektsängern und einem professionellen Streichquintett unterstützt. Foto: Kevin Teichmann

Düren. Wer kennt es nicht, das Märchen der kleinen Meerjungfrau? „Ein großartiges Werk“, findet auch Andrea Eich, Leiterin des Jugendchores „Joyful Voices“. Der preisgekrönte Jugendchor – 2014 holte er bei „Jugend singt“ in Dortmund die Silbermedaille – führte das bekannte Stück nach dem Kunstmärchen von Hans Christian Andersen im Haus der evangelischen Gemeinde Düren auf.

Unterstützt wurde er dabei von Projektsängern und einem professionellen Streichquintett, bestehend aus den Violinisten César Aviles und Susanne Trinkaus, Bratschistin Rebecca Hornung-Zachner, Cellist Christoph Corazolla und Kontrabassist Georg Klinkenberg. Begleitet wurden sie außerdem von der Sopranistin Manuela Eich und der Querflötistin Gerda Schwarz.

Peter Berres leitete durch den Abend, an dem zusätzlich zu „The Little Mermaid“ auch „Spring Morning“ – nach einem Gedicht von Alan Alexander Milne – und „The Magic Paintbrush“ dargeboten wurden. Letzteres ist ein chinesisches Märchen über Ma Lang, einen jungen Mann, der einen magischen Pinsel, der alles Gezeichnete real werden lässt, erhält.

Die Komposition der drei Werke stammte vom dänischen Komponisten John Höybye, der gerne klassischen Chorgesang mit Elementen aus der Gospel- und Jazzmusik kombiniert. „Ich habe ihn auf einem Chorleiter-Seminar kennengelernt. Wir haben bereits vor ein paar Jahren das Osteroratorium „Hope“ nach seiner Komposition aufgeführt. Nun haben wir ein ganzes Konzert gemacht“, freute sich Eich im Vorfeld bereits auf den märchenhaften Abend.

Am Ende des Konzerts hatte sie gut lachen: „Das war ein stilistisch sehr anspruchsvoller Abend. Ich bin sehr zufrieden. Der Chor hat das hervorragende hohe Niveau sehr konzentriert in einer großartigen Leistung wiedergegeben.“

Die Mühen der Proben – unter anderem sogar 15 Stunden an einem Probenwochenende – hatten sich also gelohnt.

Müde war dennoch kein Chormitglied, wie Eich bemerkte: „Diese Musik hat sehr viel Auftrieb und Energie. Die Stücke sind unheimlich lebendig. Man fühlt sich danach fast wie aufgedreht.“

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