Düren - Jugendamtselternbeirat startet mit Rückenwind

Jugendamtselternbeirat startet mit Rückenwind

Von: sj
Letzte Aktualisierung:
Der neue Jugendamtselternbeira
Der neue Jugendamtselternbeirat hat seine Arbeit aufgenommen. Vorsitzende des Gremiums ist Yvonne Quooß (links), Claudia Latotzki ist ihre Stellvertreterin. Foto: Johnen

Düren. Die Bereitschaft, etwas zu bewegen, ist deutlich spürbar: 25 Vertreter von Kindertageseinrichtungen in der Stadt Düren, die zuvor gewählt worden waren, haben an der konstituierenden Sitzung des neuen Jugendamtselternbeirates (JAEB) teilgenommen.

Zur Vorsitzenden des Gremiums wurde Yvonne Quooß gewählt, ihre Stellvertreterin ist Claudia Latotzki.

Mit Inkrafttreten des 1. KiBiz-Änderungsgesetzes zum 1. August 2011 haben Eltern eine größere Mitsprachemöglichkeit gegenüber der Stadt und den Kita-Trägern bekommen. Als Folge hat sich der Jugendamtselternbeirat gebildet. Ziel soll es sein, einen möglichst regen Austausch mit allen Kita-Eltern zu erreichen und deren Belange gegenüber der Stadt und den Trägern zu artikulieren.

25 Elternvertreter aus Dürener Kitas bei der Gründungssitzung - für die Vorsitzende Yvonne Quooß ist das ein gutes Zeichen für die kommende Arbeit. Damit hat die Elternvertretung von jeder zweiten Kita einen Vertreter entsendet. Das entsprechende Gesetz sieht vor, dass sich mindestens 15 Prozent beteiligen müssen. Diese Quote ist in Düren mehr als deutlich überschritten worden.

„Ich hoffe, dass dieser Rückenwind anhält”, sagte Dürens Bürgermeister Paul Larue. Er erhofft sich von der Arbeit des unabhängigen Gremiums, dass dessen Mitglieder nicht nur die Interessen der eigenen Einrichtung vertreten, sondern den Blick „aufs Ganze weiten”. Jugendamtsleiter Manfred Savelsberg erhofft sich von der Arbeit des Beirats „viele Rückmeldungen und einen konstruktiven Dialog.”

Der neue Jugendamtselternbeirat möchte seine Arbeit auf eine „möglichst breite Basis stellen”, führten Yvonne Quooß und Claudia Latotzki am Montag im Dürener Rathaus aus. Nicht nur möglichst viele Eltern aus Kindergärten, sondern auch Fachleute, die sich mit der Entwicklung und Förderung von Kindern beschäftigen, können in Arbeitsgruppen mitwirken.

„Besondere Schwerpunkte liegen auf den Themen Sprachförderung, Inklusion und auf dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule”, erklärte Yvonne Quooß. Weitere Arbeitskreise wollen sich künftig mit der Ausstattung in den Kindertagesstätten beschäftigen - auch mit Blick auf den Personalschlüssel. Über den Landeselternbeirat könnten Anregungen und Kritik aus Düren auch in Düsseldorf an den entscheidenden Stellen vorgebracht werden.

Yvonne Quooß und Claudia Latotzki unterstrichen die Unabhängigkeit des Gremiums, sie setzen sich aber auch für eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und dem Jugendhilfeausschuss ein.

Der Beirat wird mehrmals im Jahr tagen. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 19. Januar, um 19 Uhr im Dürener Rathaus statt. Die Sitzungen sind öffentlich. „Wer Interesse hat, in Arbeitskreisen mitzuwirken, ist eingeladen”, legt Yvonne Quooß ihren Mitbürgern die Mitarbeit nahe. Weitere Infos erteilen die Beiratsmitglieder per E-Mail an jaeb.dueren@googlemail.com.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert