Jugendabteilung des FCN steht Fusion mit GFC 99 skeptisch gegenüber

Von: Franz Sistemich
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Der Vorsitzendes des FC Düren-Niederau, Karl-Heinz Harzheim (hinten links) freut sich über die Zugänge: Mathis Müller, Torwart Trainer Wolfgang Becker, Luca Spilles sowie die Feldspieler Chama Kaira, Taiki Ohno, Subaru Mitsudome und Justin Saengersdorf. Auf dem Foto fehlt Philipp Welter. Foto: Sistemich

Niederau. Die Zeit der Fusionsgespräche ist vorbei – zumindest für die kommende Spielzeit. „Wir werden uns in der Saison 2017/18 einzig und allein auf das sportliche Geschehen konzentrieren“, sagten Karl-Heinz Harzheim und Rainer Krosch. Harzheim ist der Vorsitzende der Fußball-Senioren des FC Düren-Niederau, Krosch der Vorsitzende des Hauptvereins.

Hintergrund dieser Äußerungen: Henner Schmidt, der Vorsitzende des GFC Düren 99, hatte in unserer Zeitung von Fusionsgesprächen zwischen den beiden Vereinen und einer „kreativen Denkpause“ beim FCN gesprochen. Diese Denkpause bestätigen die FCN-Verantwortlichen mit dem Hinweis auf die volle Konzentration auf die neue Spielzeit.

Es habe im ersten Halbjahr 2017 schon konstruktive Gespräche zwischen den Hauptvorständen gegeben. Die Jugendabteilung des FC Düren-Niederau, seit vielen Jahren praktisch die sportlich erfolgreichste im Fußballkreis, meldete aber Bedenken an, wie Krosch und Harzheim ausführten. Die Verantwortlichen der Jugendabteilung sehen ihre Arbeit gefährdet und die Identität des fast 110 Jahre alten Vereins verloren gehen in einem neuen Großverein.

Deshalb wurden die Gespräche mit dem GFC 99 unterbrochen für zumindest eine Saison. Wenig vertrauensfördernd war denn auch, dass der GFC 99 drei zum Teil sehr wichtige Spieler von Niederau weglockte: „Alte Vorurteile wurden bestätigt“, sagte denn auch Karl-Heinz Harzheim.

In der kommenden Saison will der FCN an die gute Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen. In die Zugänge wie Chama Kaira oder die jungen Spieler wie Justin Saengersdorf oder Philipp Welter setzen die Verantwortlichen ihr Vertrauen wie auf die 14 Kicker aus dem alten Kader: „Wir gehen unseren Niederauer Weg mit vielen jungen Leuten und einigen erfahrenen Fußballern weiter“, betonten Krosch und Harzheim.

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