„Jugend in Langerwehe“: Neuer Vorstand gesucht

Von: kin
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Jugend in Langerwehe
Die Verantwortlichen des Vereins „Jugend in Langerwehe“ hoffen, dass sich doch noch Menschen finden, die im Vorstand mitarbeiten möchten. Foto: kin

Langerwehe. Der Verein „Jugend in Langerwehe“ (JiL) braucht einen neuen Vorstand. Wenn am kommenden Dienstag, 25. April, um 19.30 Uhr die Mitgliederversammlung beginnt, soll auch eine neue Vereinsspitze gewählt werden. Vorsitzender, zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer der JiL treten nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode an.

Insgesamt stützt sich die Vorstandsarbeit bei der „JiL“ auf elf Schultern. Beisitzer Alexander Breuer: „Die Arbeit verteilt sich schon, gleichwohl ist die Verantwortung, die die Vorstandsmitglieder zu tragen haben, hoch.“

Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter werden vom Kreis Düren finanziert, der Vorstand übernimmt die komplette Verwaltungsarbeit des Vereins und kümmert sich auch um das Vereinshaus am Pochmühlenweg in Langerwehe. Renate Wesemann: „Natürlich gehören auch die Ausrichtung der pädagogischen Arbeit des Vereins, Gespräche mit dem Jugendamt und Behördengänge zu den Aufgaben des Vorstandes.“

Natürlich, darauf legt die zweite Vorsitzende besonders viel Wert, würden die neuen Vorstandsmitglieder nicht alleine gelassen. „Selbstverständlich würden wir ihnen gerade anfangs mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Dass ein neuer Vorstand gefunden ist, ist für den 29 Jahre alten Verein sehr wichtig. Sandra Ahrendt-Ilsemann: „Zu uns kommen täglich zwischen zehn und 30 Kinder in den offenen Treffen. Darüber hinaus leisten wir noch offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit.“

Findet sich wirklich am kommenden Dienstag kein neuer Vorstand für den Verein, kann das im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass der Verein aufgelöst und das JiL-Haus in eine andere Trägerschaft übergeben werden muss. „Das wollen wir aber natürlich nicht hoffen“, sagt Renate Wesemann. „Und ich glaube auch nicht, dass dieser Fall eintreten wird. Wir müssen aber ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die gute Arbeit, die bei der ‚JiL‘ geleistet wird, nur deswegen möglich ist, weil beispielsweise auch auf Vorstandsebene viel gute Arbeit geleistet wird. Damit alles so gut läuft, wie es läuft, braucht es Menschen, die sich engagieren.“

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