Jülicher Propsteichor: Abschied und Einführung

Von: zts
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Beim „Abschied“ und „Willkommen“ im Festgottesdienst vereint: Chorleiter Johannes Esser mit dem neuen Propsteikantor Christof Rück (an der Orgel). Foto: Zantis

Kreis Düren. Verabschiedung und Einführung waren im Hochamt der Jülicher Propsteipfarre St. Mariä Himmelfahrt ausdrucksvolle Momente. Feierlich und mit großen Dankesbezeugungen wurde Chorleiter Johannes Esser sowohl vom Propsteichor als auch von der ganzen Gemeinde mit Propst Josef Wolff verabschiedet.

Der Leiter des Dürener Konzertforums Cappella Villa Duria hatte nach dem Ausscheiden von Kantor Ernst Matthias Simons den musikalischen Dienst im Propsteichor übernommen. „Es war für uns ein großer Gewinn“, so argumentierten die Chormitglieder die Arbeit mit dem „Übergangsleiter“. Gerade die Form des „erfrischenden Dirigats“ hatte nachhaltig als „bedeutsamer Gewinn“ begeistert.

Mit dem „großen Willkommen“ für den neuen Propsteikantor und Chorleiter Christof Rück wurde der festliche Gottesdienst dann noch mit einem weiteren Höhepunkt ausgezeichnet. Im Bereich seiner vielfältigen Aufgaben in der Propsteipfarre und darüber hinaus in der Gemeinschaft der Gemeinden „Heilig Geist“ wurde der junge Kirchenmusiker auch als neuer musikalischer Leiter des Propsteichores eingeführt.

Vor einer Projektionstafel mit dem Gemeindegebiet der 16 Pfarreien in der „Heilig-Geist-Gemeinschaft“ erläuterte Propst Wolff das große Betätigungsfeld für den jungen Kirchenmusiker. „Wir freuen uns“, so Wolff, „dass Sie in Zukunft in unserer Gemeinschaft für die Kirchenmusik und den Chorgesang sorgen werden.“ Für den Kirchenvorstand begrüßte Michael Lingnau den neuen „musikalischen Verantwortungsträger“.

Musikalisch vereint mit der Propstei-Chorleitung durch Johannes Esser ließ Kantor Christof Rück erstmals auch die ganze Bandbreite der klangvollen Propsteiorgel aufklingen. Dazu gestaltete der Propsteichor das Festhochamt unter dem „dynamischen Esser-Dirigat“ mit Chorsätzen von Edgar Elgar, Camille Saint-Saens sowie Hans-Leo Haßler.

Besonders ausdrucksvoll und erfrischend dabei auch der Chorsatz „Lobe den Herrn“ von Hugo Distler als „chorischer Freudengesang“. Chorsprecherin Monika Dahmen sprach abschließend von „einem denkwürdigen Gottesdienst“, der auch im Propsteichor „für die Zukunft neue Anregungen und Impulse wecken kann“.

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