Jubiläum: 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Echtz-Konzendorf

Von: Bruno Elberfeld
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Für 25 Jahre Vereins- und Vorstandsarbeit wurden Mitglieder geehrt, die von Beginn dabei waren. Foto: Bruno Elberfeld

Echtz. Bürgermeister Paul Larue, der als Schirmherr der Jubiläumsfeier die Glückwünsche der Verwaltung und des Rates der Stadt Düren überbrachte, und Guido von Büren, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Geschichtsvereine des Kreises Düren, zogen in ihren Reden Ereignisse heran, die im Jahre der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins relevant waren.

Das war 1989 - das Jahr in dem die Mauer fiel. Das Topereignis, das die Einheit Deutschlands einläutete. Doch es war auch ein Jahr, so von Büren, in dem die „Digitale Revolution“ in den Startlöchern stand. Nicht in jedem Fall ein lobenswerter Vorgang, warnte Guido von Büren, denn Informationen im Netz könnten auf Dauer Vereine, die in der Regel nicht mit materiellen Gütern gesegnet sind, ganz schön teuer kommen.

Schirmherr Paul Larue, von Hause aus Historiker, blickte in die Geschichte des Vereins zurück, der am 17. Januar 1989 gegründet worden war. Larue hob besonders das bürgerschaftliche Engagement des zurzeit 170 Mitglieder starken Vereins hervor, dessen jüngstes Mitglied Maja, zwei Jahre alt, an diesem Morgen mit den Eltern das Jubiläum feierte. Der Heimat- und Geschichtsverein sei in Echtz und Konzendorf einfach nicht mehr wegzudenken, sagte der Bürgermeister.

Ob es nun um die neue Beleuchtung für den Friedhof, den Stifterwald, die Streuobstwiese, den Hobby- und Künstlermarkt oder die Seniorennachmittage gehe, um nur einige Dinge zu nennen, „in Echtz ist das Allermeiste in Ordnung“, pries Larue den kleinen Ort am Rande von Düren, als eine der „Perlen in der Krone der Stadt“.

Gastredner Guido von Büren nannte Zahlen aus der Vergangenheit der ersten Geschichtsvereine. 1897 war in Düren der erste Geschichtsverein gegründet worden, 1923 zog Jülich mit einem Verein nach. Die Nazi-Zeit löschte die Aktivitäten der Vereine aus.

Erst in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam es zu Neugründungen. Geschichtsvereine seien, so von Büren, für das Zusammenleben der Menschen in einer funktionierenden Demokratie wichtig. „Durch den Rückblick in die Vergangenheit kann man das Jetzt und das Morgen besser bewältigen“, unterstrich der Redner die Notwendigkeit der Geschichtsvereine.

Begrüßt worden waren die zahlreichen Gäste vom Vorsitzenden des Vereins, Udo Lettmayer, der mit neun weiteren Gründungsmitgliedern der ersten Stunde geehrt wurde.

Die Ehrungen mit Urkunden und Präsenten nahm der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins, Sven Wilhelmi, vor. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Bernd Böhr, Rainer Bolle, Gerhard Clemens, Hans-Jürgen Dännart, Manfred Garding, Udo Lettmayer, Anja Lettmayer-Lotz, Josef Lotz, Volker Lotz und Katharina Wüffel.

Vier der Geehrten – Rainer Bolle, Manfred Garding, Udo Lettmayer, Anja Lettmayer-Lotz – erhielten für langjährige Vorstandsarbeit in dieser Zeit Extrapräsente.

Für die musikalische Untermalung der Feier sorgte das Jugendblasorchester Merode unter der Leitung von Simone König.

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