Johnny Cash wäre stolz gewesen: Country-Music-Day ein Publikumserfolg

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Zeigten beim Country Music Day auf dem Wirteltorplatz in Düren viel Lust an der Show: Immer wieder zogen Tanzpaare mit ihren kunstreichen Darbietungen die Blicke der Passanten auf sich. Foto: Hahn

Düren. Johnny Cash wäre stolz auf die Dürener gewesen, Charlie Price, Waylon Jennings, Porter Wagoner und überhaupt all die Größen im Country-Himmel auch. Denn zu Scharen strömten die Bürger der Kreisstadt und ihre Gäste am Samstag auf den Wirteltorplatz, um dort Western-Klängen von gestern und heute zu lauschen.

Dank des guten Zuspruchs der von und zum Familientag in der Innenstadt strömenden Passanten wurde auch dieser von den Marketing-Experten der CityMa organisierte Country Music Day - übrigens der inzwischen vierte - zu einem Publikumserfolg nach Maß.

Eine Square-Dance-Show

Das Epizentrum des bunten Treibens lag naturgemäß auf der Bühne - und auf der Fläche davor. An dem beachtlichen Programm konnten auch flüchtige Beobachter leicht bemerken, welchen Stellenwert dieses Fest im Herzen der Kreisstadt für die Szene inzwischen besitzt: Tanzgruppen aus Echtz, Horrem, Langenfeld am Rhein und anderen Orten ließen es sich nehmen, den Umstehenden ihre Künste vorzuführen. Besonders zeichneten sich dabei die „Castle Dancers” aus Kreuzau als charmante Botschafter einer unverfälschten Country-Kultur aus: Mit einer Square-Dance-Show zeigten sie den Zuschauern, wie weit sie es in dieser Kunst gebracht haben.

Auf der kleinen Bühne

Für die notwendige Authentizität sorgte dabei „Trucker” Gerd Barth in der Rolle des so genannten Callers: Seine Regie- und Bewegungsanweisungen für die Tänzerinnen und Tänzer auf dem Wirteltorplatz sang er auf Melodien bekannter Country-Klassiker. Die Mitglieder des Ensembles, die als Abteilung zum Turnclub Kreuzau gehören, mussten dabei spontan reagieren - denn was Caller Barth ihnen ansagt, wissen sie vorher nicht.

Sehen und vor allem hören lassen konnte auch indes auch das Programm auf der kleinen Bühne. Während sich die Besucher an den Tischen ringsum an Reibekuchen, Krakauern oder einem kleinen Hellen labten, gab´s immer wieder eine klingende, singende, swingende Show.

Mit dabei: Sängerin Jodie aus Köln, Mister P. & Lies aus Belgien sowie Jamie Ryder alias Wolfgang Nolden. Der dokumentierte mit Liedern von George Straight, Alan Jackson und anderen Größen des Metiers, dass er den Vergleich über die Region hinaus nicht scheuen muss und sein Publikum zu begeistern im Stande ist. Und so kam es, dass in Düren eine Atmosphäre wie sonst nur in Nashville, Memphis oder anderen sehr berühmten Country-Metropolen herrschte.
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