Johanniter-Domizil nun am Burgholz

Von: Fred Schröder
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Vorstandsmitglied Marius Mainzer (links) übergab den Johannitern im Kreis Düren das Johanniter-Haus am Burgholz in Stockheim. Foto: fjs

Stockheim. „Wir gehen mit einem großen Vertrauensvorschuss an die Arbeit“, freute sich Einsatzleiter Christoph Bartz. Und Landrat Wolfgang Spelthahn sprach von „einem neuen Partner in der Daseinsvorsorge“: Am Burgholz im Gewerbegebiet Stockheim haben die Johanniter ihr Domizil eingeweiht und im Beisein zahlreicher Gäste in Betrieb genommen.

Von hier aus werden sie ihre Leistungen und Dienste im Kreis anbieten. Bisher waren die Johanniter im Kreis Düren bereits als Träger dreier Kindergärten aktiv. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, von dieser ‚Herzkammer der Johanniter’ aus unser Angebot auszuweiten und zu verbessern“, sagte Marius Mainzer, Mitglied des Regionalvorstandes. Mainzer dankte dem Kreis Düren, „der uns die Tür für die Mitwirkung in der Daseinsfürsorge geöffnet hat“. Bewusst, so Mainzer weiter, habe man auf eine junge Mannschaft mit 18 ehrenamtlichen Mitarbeitern im Alter zwischen 16 und 50 Jahren gesetzt. Beim Um- und Ausbau der Unterkunft in Stockheim habe man „das große Engagement und das Herzblut der Mannschaft“ gespürt, betonte Mainzer. Mit Monika Paillon steht für Dienste wie Hausnotruf und Menüservice eine hauptamtliche Mitarbeiterin bereit.

Im Jahr 2014 leisteten die Johanniter Sanitätsdienste bei mehreren größeren Veranstaltungen, betreuten 90 Personen im Menü-Service, bildeten intern 24 Mitarbeiter für verschiedene Funktionen aus und extern 209 Personen in Erster Hilfe.

Christoph Bartz berichtete von ersten Kontakten im Jahr 2012, in dessen November zwölf ehrenamtliche Mitarbeiter aufgenommen wurden. Erste Sanitätsdienste kamen in 2013. Gleichzeitig lief die Suche nach einer Unterkunft, die im Dezember 2013 in Stockheim erfolgreich war.

Von einem „wertvollen Tag für den Kreis Düren wie auch für die Gemeinde Kreuzau“, sprachen Landrat Wolfgang Spelthahn und Bürgermeister Ingo Eßer. Pfarrer Stephan Schmidtlein von der Evangelischen Gemeinde, der mit einer kurzen Andacht die Räume einsegnete, gab den Johannitern mit auf den Weg: „Gottesdienst ist nicht nur am Sonntag. Er ist das, was man täglich dem Anderen tut.“

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