Kreis Düren - Jobcom investiert zwei Millionen Euro in Ausbildung

Jobcom investiert zwei Millionen Euro in Ausbildung

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Start in die Lehre: 18 Frauen und 37 Männer, die auf dem Arbeitsmarkt nicht fündig werden, profitieren von einer Jobcom-Maßnahme. Foto: Kreis Düren

Kreis Düren. Die Jobcom des Kreises Düren ermöglicht 55 Kunden ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE). Die Kandidaten kommen aus 13 verschiedenen Ländern und können nun durchstarten.

Sie werden von den Trägern Low-tec, Sozialwerk Dürener Christen und der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung entweder überwiegend in eigenen Werkstätten oder in ausbildungserfahrenen Kooperationsbetrieben ausgebildet. Darüber hinaus werden sie während ihrer Ausbildung sozialpädagogisch eng begleitet und bei Bedarf fachlich in Theorie und Praxis gefördert.

Das Spektrum der angebotenen Lehrberufe ist groß: Elektroniker, Maler/Lackierer, Maschinen- und Anlagenführer, Metallbauer, Fachlageristen, Kaufleute für Büromanagement, Verkäufer sowie Einzelhandels- und Industriekaufleute gehören ebenso dazu wie Kfz-Mechatroniker, Frisöre, Gärtner, Floristen, Köche und Restaurantfachleute.

Galt bisher eine Altersgrenze von 25 Jahren, so fördert die Jobcom nun erstmals Menschen bis zu 35 Jahren. „Für viele ist dies die letzte Chance, einen Berufsabschluss zu erwerben, der sie von Unterstützungsleistungen unabhängig macht“, unterstreicht Leiterin Martina Forkel.

Diese Chance hatten sich die 55 Kandidaten in vorangegangenen Maßnahmen erarbeitet. Deshalb betonen Astrid Küpper (DGA), Michael Zimmermann (Low-tec) und Christian Siebertz (Sozialwerk Dürener Christen), dass jeder Einzelne sein Ziel erreichen könne.

Rund zwei Millionen Euro investiert die Jobcom in die Maßnahme, an der 18 Frauen und 37 Männer teilnehmen. Zusätzlich zu den Kosten für die Ausbildung und Begleitung bei den Trägern übernimmt die Jobcom die Ausbildungsvergütung und die Sozialversicherung.

Der finanzielle Aufwand zahle sich langfristig aus, sagt Martina Forkel: „In diesem Jahr haben 30 Teilnehmer der Vorjahre ihre Ausbildung abgeschlossen, weitere folgen nach der Winterprüfung Ende des Jahres.“

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