Birkesdorf - „Jeck op Jöck“ mit den „Rurwürmern“

„Jeck op Jöck“ mit den „Rurwürmern“

Von: Jörg Abels
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Birkesdorf. Im Proberaum der „Rurwürmer“ herrscht angespannte Gelassenheit. Wenige Tage vor ihrem Konzert der Gruppe in der Birkesdorfer Festhalle steigen Nervosität und Lampenfieber. Trotzdem ist die Stimmung gut. Es wird viel gelacht.

„Bei uns steht der Spaß an erster Stelle und das merkt auch das Publikum“, betont Yvonne Rogge, Frontfrau und mit Helga Ohlef letztes verbliebenes Gründungsmitglied der Truppe, die ihren Ursprung in Reihen der KG „Grieläächer“ hat.

2013 folgte der Neustart. Frühere Mitglieder schieden aus, neue kamen hinzu. Aktuell besteht die Gruppe aus Yvonne Rogge, Marina Wintgens, Angela Mastiaux und Sandra Müller-Ermes. Helga Ohlef springt immer dann ein, wenn eine der Fünf verhindert ist.

Dass es reine Frauengruppen im Karneval nicht immer leicht haben, mussten die sympathischen Mädels in der Vergangenheit bereits des Öfteren feststellen. Auf das Äußere aber wollen sich die Sechs nicht reduzieren lassen, sie wollen gesanglich überzeugen.

Die „Rurwürmer“ singen mehrstimmig und immer live, vom Band kommt anders als bei bekannteren Gruppen nur die Musik. Und weil das Repertoire an Karnevalshits von reinen Frauengruppen überschaubar ist, singen die „Rurwürmer“ auch internationale Hits und deutsche Schlager. „Für jeden Geschmack etwas“, betont Sandra Müller-Ermes. So darf sich das Publikum am Samstag, 24. Oktober, ab 20 Uhr in der pink geschmückten Birkesdorfer Festhalle – über 400 Karten sind bereits verkauft – auf eine bunte Mischung freuen: auf Lieder von „Colör“ und den „Funky Marys“, auf ein „Gloria-Gaynor-Medles“ und natürlich auf Hits von Helene Fischer.

Zu viel wollen die sechs Mädels aber nicht verraten. Nur so viel: Sie werden auch wieder zwei neue eigene Stücke präsentieren. Schon in der vergangenen Session war ihr von Thomas Cremer geschriebener Schunkelwalzer „Jeck im Rään“ in den Sälen gut angekommen. Darauf wollen die „Rurwürmer“ aufbauen: Auch wenn sie wissen, dass viele von ihnen bekannte Hits erwarten, wollen die sechs Frauen in Zukunft auch eigene Akzente setzen.

Das Konzert am Samstag mit „viel Liebe zum Detail“ ist bereits das dritte große der Band, ein „Dankeschön an unser Publikum, an unsere Familien, Freunde und Arbeitskollegen“, betont Helga Ohlef, schließlich sind die „Rurwürmer“ das ganze Jahr über unterwegs, singen auch auf Familienfeiern und Vereinsfesten. Im kommenden Jahr überlegen die „Rurwürmer“, ob sie nicht einige Kneipenkonzerte geben. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt konzentrieren sich die Sechs erst einmal auf den Samstag, wenn es heißt: „Jeck op Jöck“.

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