Jazztage: Dürener Band „The Blitch“ im Vorprogramm

Von: Fred Schröder
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Bodo Turowsky und Horst Herzwurm (links) von der Band „The Blitch“ haben ein Heimspiel beim Stadtwerke-Abend am 16. August, den Harald Urban und SWD-Chef Heinrich Klocke (beide mit Saxophon) im ersten Teil des Konzerts präsentieren. Foto: Fred Schröder

Düren. „Den ersten Teil wollen wir immer lokal besetzen“. Harald Urban, bei den Stadtwerken Düren (SWD) zuständig für den „Stadtwerke-Abend“ im Rahmen der Dürener Jazztage, hat diesmal die einheimische Band „The Blitch“ verpflichtet. „Sie als Vorgruppe zu bezeichnen, wird den fünf Musikern nicht gerecht“, sagt SWD-Sprecher Jürgen Schulz.

Am Samstag, 16. August, wird „The Blitch“ ab 18 Uhr auf dem Kaiserplatz spielen. Bevor dann der Hauptact von der Musikshow „Brassballett“ aus Hamburg gestaltet wird.

„Musik, die nicht nur gehört, sondern auch gesehen werden muss“, versprechen die SWD-Macher. Seit 22 Jahren gibt es den „Stadtwerke-Abend“ bei den Jazztagen. „Jetzt sind wir froh, dass wir den Samstag haben“, sagte Harald Urban.

Und für die Jazzclub-Spitze mit Rolf Delhougne und Bernd Ohlemeyer sind die Abende von und mit den Stadtwerken ein Segen. „Wir haben in Düren eine große Bandbreite guter Musik“, hat Harald Urban festgestellt.

Doch: An „The Blitch“ ist er über das Internet gekommen. Die fünf Musiker Bodo Turowsky (Vocals), Georg Weber (Keys), Horst Herzwurm (Guitar), Markus Roeb (Drums) und Bernd Rensinghoff (Bass) lassen sich von Pop-Größen wie Otis Redding oder Jimi Hendrix leiten und auch von den Muppets inspirieren. „Was heraus kommt, ist ein cooler Sound, der das Publikum in seinen Bann zieht“, verspricht Harald Urban.

Dass „The Blitch“ und auch „Brassballett“ aus Hamburg keinen reinen Jazz spielen, können die Jazzclub-Macher verschmerzen. „Wir müssen mutig sein und neue Wege gehen“, sagt Bernd Ohlemeyer.

Wichtig ist, dass das Publikum mit geht. Die Band, so heißt es in der Ankündigung, bietet eine dynamische Kombination von Brass-Musik und Tanz, Jazz und Funk über Pop Swing und Latin bis hin zu klassischer Musik. „Eine energiegeladene Show mit Wow-Effekt“, versprechen die Veranstalter.

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