Jazzkonzert bei Becker & Funck begeistert 300 Besucher

Von: Bruno Elberfeld
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Die Formation „Chris Minh Doky & The Nomads“ spielte auf der Bühne von Becker & Funck ein für Düren und die Region außergewöhnlich gutes und gelungenes Konzert. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Die gut 300 Besucher, junge Leute und auch ältere Semester, erlebten mit vier internationalen Topstars der Jazz-Szene am Donnerstagabend bei Becker & Funck ein beeindruckendes Konzert. Die Macher von „Planet Jazz“, Oliver Mark und Henner Schmidt, hatten diese weltweit bekannten Musiker per Zufall an die Rur geholt.

Der Slogan an diesem Abend hörte sich gut an: Kopenhagen – Düren – London. Drei Städte, die Dave Weckl (Schlagzeug), George Whitty (Keyboards), Chris Minh Doky (Kontrabass und Bassgitarre) und Dean Brown (Gitarre) in dieser Woche ansteuerten. Als Ensemble sind sie bekannt unter dem Namen „Chris Minh Doky & The Nomads“.

Henner Schmidt erklärte, wie es zur Station in Düren kam. Seinen Worten nach ist ein Konzert am Donnerstagabend zwischen Kopenhagen und London für die Profis ausgefallen. Planet Jazz packte zu.

Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen. Die Jazz-Fans ließen sich in der „vollen Hütte“ vom ersten Song an auf die Musik ein, verarbeiteten mit Haut und Haaren Melodie und Rhythmus.

Selbst die untrainiertesten Trommelfelle stellten sich mit der Zeit auf den gewaltig daherkommenden Sound ein. Aus partieller Konfusion, Verwirrung, wurde Fusion, wie die Musiker es wollten. Fusion bezeichnet die Mixtur aus Jazz und Rock, auch als Jazz-Rock bekannt. Mit den Musikern auf der Bühne, die mit ihren Instrumenten arbeiteten, sich im Rhythmus ihres Instruments bewegten, bewegte sich auch das Publikum, individuell in der Choreographie.

Imposant das große technische Können der Gruppe, das lässig und cool, scheinbar ohne jede Anstrengung, daher kam. Allerdings konnten die Beobachter in den ersten Reihen miterleben, wie sich die einzelnen Akteure bei ihren Soli ins Zeug legen mussten, unübersehbar bei Drummer Dave Weckl, einem der derzeit wohl besten Schlagzeuger auf diesem Globus. Seine Kollegen standen ihm im Können jedoch in nichts nach.

Schnell wurden aus den Besuchern Fans, sofern sie es nicht schon im Vorfeld sowieso schon waren. Die Zuhörer erlebten bei Becker & Funck eine Sternstunde des Jazz. Henner Schmidt strahlte zufrieden, als er in der Konzertpause eine erste Bewertung abgab. „Dieses Konzert kann man getrost als gelungenen Einstieg für die kommenden Jazztage im August ansehen“, stellte er fest. Und er unterstrich noch mal die Tatsache: „Düren als Station zwischen den Metropolen Kopenhagen und London, das hat es bisher nur selten gegeben.“

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