Jazz-Benefizkonzert mit Gast aus Liverpool

Von: Christoph Hahn
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Freuten sich über das erfolgr
Freuten sich über das erfolgreiche Benefizkonzert im Schenkel-Schoeller-Stift: Künstler Bernie Fawcett (am Flügel) sowie (von links) Dr. Hans-Heinrich Krause (Hospizbewegung), Hans-Joachim Thiem (Heimleiter), Ruth Bohnenkamp (Hospizbewegung) und Rolf Delhougne (CDU-MIT). Foto: Hahn

Niederau. Wenn Bernie Fawcett in die Tasten greift oder ein Lied anstimmt, dann wippen die Füße im Takt. Aber der Künstler aus Liverpool amüsiert nicht bloß sein Publikum, er stiftet es auch zu guten Taten an.

Denn der Erlös des Benefizkonzerts, zu dem die Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) unter ihrem Vorsitzenden Rolf Delhougne in das Schenkel-Schoeller-Stift eingeladen hatte, ist für die Hospizbewegung Düren-Jülich bestimmt. Deren Vorstandsmitglied Dr. Hans-Heinrich Krause versprach darauf in seiner Dankesrede: „Wir werden die Spende sinnvoll und verantwortungsbewusst einsetzen.”

Für die Menschen im Saal, darunter Bewohner des Stifts ebenso wie Freunde der MIT und der Hospizbewegung, stand jedoch die Musik im Vordergrund. Mit der hat der Stargast nicht im Mindesten gegeizt. So gab es im Verlauf der rund anderthalb Konzertstunden nicht bloß ein Beatles-Medley, sondern gleich zwei davon, am Anfang wie am Ende. Aber nicht nur diesen „Local Heroes” brachte Bernie Fawcett, der sich passagenweise selbst auf der Mundharmonika begleitete, seinen Tribut dar. Mindestens ebenso üppig und höchst beschwingt fielen die Huldigungen an die Großen des Jazz wie Duke Ellington und Fats Domino aus.

Rhythmisch sattelfest wie der Pianist aus dem Königreich nun einmal ist, wagte er sich aber auch an andere Stile heran: Ray Charles „Georgia On My Mind” würzte der Musiker aus Liverpool beispielsweise mit viel Soul. Und bei Huey D. Lewis RocknRoll-Klassiker „Great Balls Of Fire” zeigte er so viel Temperament, dass um ein Haar aus den Saiten die Funken davon geflogen wären.

Benefizkonzerte seitens der MIT soll es in Zukunft weiterhin geben - möglicherweise wieder in Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung und auch wieder im Schenkel-Schoeller-Stift. Daran ließ MIT-Chef Rolf Delhougne keinen Zweifel und sagte: „Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit.”

Restlos von seinen Zuhörern in Düren-Niederau begeistert, zeigte sich derweil Stargast Bernie Fawcett. An die Adresse von Konzert-Ausrichter Rolf Delhougne gewandt erwähnte er jedenfalls schelmisch zum Abschluss: „Ich spiele gerne auch bis 3 Uhr nachts.”
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