Jahrbuch des Kreises Düren für 2014 erschienen

Von: Fred Schröder
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Fast wie bei der Frankfurter Buchmesse: Redaktionsteam und ein Teil der Autoren stellten mit dem Landrat das Heimatjahrbuch 2014 des Kreises Düren vor. Foto: Fred Schröder

Kreis Düren. „Da liegt wieder ein gelungenes Werk auf dem Tisch.“ Während Landrat Wolfgang Spelthahn voll des Lobes ist, erwartet Gerda Kückhoven, die dem Redaktionsteam angehört, schon die ersten Anrufer begeisterter Sammler: „Das Jahrbuch des Kreises Düren ist geschriebene Kreis-Geschichte und wird von vielen Bürgern gesammelt und jährlich mit Spannung erwartet.“

Auf dem Tisch liegt das Jahrbuch 2014. Es widmet sich dem Schwerpunkt-Thema „Gärten, Parks und Landschaften“. Das dritte Jahrbuch mit Themenschwerpunkt, wie Redaktionsmitglied Ludger Dowe bei der Vorstellung erläutert. In den Jahren zuvor stellte das Jahrbuch jährlich eine der 15 Kommunen des Kreises in den Mittelpunkt. „Dem rührigen Autoren-Team ist es auch diesmal wieder gelungen, ein ansprechendes Buch mit bewegenden Themen zu erstellen“, lobte Verleger Bernd Hahne „die bewundernswerte Kontinuität der Redaktion“.

Diese hat sich nicht nur auf das Schwerpunktthema beschränkt. Zwar stellt unter anderem Christel Kreutzer sehr umfangreich die Geschichte des Dürener Stadtparks vor, und auch der Renaissancegarten der Jülicher Zitadelle wird beschrieben. Lesenswert ist auch die Vorstellung des Parks von Burg Gladbach von Carolin Lauscher sowie die der Internationalen Skulpturenmesse „Parkraum“ im Schillingspark in Gürzenich, aber auch anderen Themen galt die Neugier der Redaktion.

So wird die Kirche St. Peter in Körrenzig vor- und die Bedeutung der Orgelgeschichte in Linnich herausgestellt. Eindrucksvoll auch der Beitrag „Entwurzelt“, der das Umsiedlungsverfahren des sterbenden Ortes Lohn aus der Sicht eines Betroffenen beschreibt. Den kaum bekannten Historiker und Gymnasiallehrer Dr. August Schoop stellt Dr. Achim Jaeger vor.

Das Jahrbuch greift die 125-jährige Geschichte des Rheinischen Blindenfürsorgevereins ebenso auf wie die Erinnerung an die versunkenen Ritter von Schloss Kellenberg und beschreibt die Bedeutung der Rückriem-Stelen in Düren. Ergänzt wird die Sammlung durch besondere Ereignisse der Gemeinden und eine kommunale Rückschau des Kreises.

„In einer für Bücher nicht einfachen Zeit halten wir die Tradition aufrecht“, unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn und singt ein Loblied auf die Autoren: „Pures Ehrenamt; da steckt viel Arbeit hinter“. Das Heimatjahrbuch 2014 des Kreises Düren ist ab sofort zum Preis von zehn Euro im Buchhandel erhältlich.

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