IWU: Umweltzone mit Fahrverboten ist keine Lösung

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Düren. Während sich die Ursachenanalyse des Landesumweltamtes weiter verzögert und die Bezirksregierung Köln davon ausgeht, im Zuge der Aufstellung eines Luftreinhalteplans für den stickstoffdioxidbelasteten Bereich rund um den Friedrich-Ebert-Platz Anfang 2012 in die Öffentlichkeitsbeteiligung zu gehen, weist die Industrie die Kritik der Grünen an der vagen Selbstverpflichtung der Unternehmen zurück.

Einige der 25 Betriebe, die zur Verbesserung der Luftqualität beitragen wollen, hätten ihre Hausaufgaben bereits gemacht, betont Klaus Huneke, Vorsitzender des Vereins Industrie-Wasser-Umweltschutz (IWU) und Geschäftsführer der Firma Heimbach.

Erste alte Lkw seien ausgemustert und schadstoffarme angeschafft worden. Zudem sei im IWU bereits eine Karte mit individuellen Umfahrungsrouten erarbeitet worden. Und die Unternehmen hätten ihre Spediteure und eigenen Fahrer sensibilisiert und angehalten, den schadstoffbelasteten Bereich zu meiden.

„Die Industrie- und Gewerbebetriebe sind die einzigen Akteure, die aktiv geworden sind, ohne auf behördliche Maßnahmen zu warten, mit dem Ziel die Stickstoffdioxid-Belastung zu mindern”, betont der IWU-Geschäftsführer Dr. Stefan Cuypers. Eine Umweltzone mit Fahrverboten - wie von den Grünen gefordert - kann aus Sicht des IWU keine Lösung sein.

Ziel müsse eine Lösung sein, die die Attraktivität des Standorts und den Erhalt von Arbeitsplätzen gewährleistet.

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