„Is was, Dog“: Heitere Hunde-Lesung mit ZDF-Moderatorin Hajalis

Von: Hannes Schmitz
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Eine vergnügliche Lesung mit Dunja Hayali, die ihr Buch „ Is was, Dog“ vorstellte und ein wenig von ihrem Leben als Moderatorin preisgab. Unter anderem moderiert sie das ZDF-Morgenmagazin. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Ein amüsanter Abend im Dürener Komm-Zentrum, in dessen Verlauf alle irgendwie „auf den Hund kamen“. Natürlich im scherzhaften Sinne, weil sich überwiegend Hundebesitzer und Hundefreunde zu einem Stelldichein mit einer Autorin versammelt hatten, die mit ihrem Buch „Is was, Dog“ lange Zeit in den Bestsellerlisten stand und beim ZDF-Morgenmagazin vor der Kamera steht.

Dunja Hayali kam ein wenig erschöpft auf die Bühne, die achtstündige Fahrt von Berlin nach Düren hatte ein paar Spuren hinterlassen. Ganz anders war ihre Begleiterin Emma drauf, der heimliche Star des Abends. Eine Golden-Retriever-Hündin, die sich schnell mit dem Publikum anfreundete, sich Streicheleinheiten und „Leckerchen“ abholte. Ihr hat die Moderatorin mit dem Buch, wie sie es nannte, „ein Denkmal“ gesetzt. Es ist eine Lobrede auf Hunde allgemein und im speziellen auf „Emma“ sowie die Schilderung der Glücksgefühle, eine solche Begleiterin zu haben.

Sympathisch präsentierte sich die Hundebesitzerin, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Bevor sie überhaupt aus ihrem Buch las, war sie schon in einen Plausch mit dem Publikum „verwickelt“, schilderte ihren Tagesablauf als Moderatorin, ihre Zeit in Köln („Ich habe gelebt, geliebt und gefeiert“), und ihre Zuneigung zum Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.

Kein bisschen abgehoben hatte sie den direkten Draht zum überwiegend weiblichen Publikum, in einer Sprache, wie man/frau eben im Rheinland spricht. Wie es zu dem Buch kam? „Eigentlich wollte ich über den Irak schreiben. Da sich die Situation in meiner Heimat aber von Jahr zu Jahr verändert, immer schlechter wird und ich schon so viele Jahre nicht mehr dort war, kam das für mich nicht mehr in Frage“ erzählte sie.

Mit ihrer Co-Autorin Elena Senft schrieb sie stattdessen ein Buch über ihre Erlebnisse und Geschichten rund um das Leben mit der Hundedame. Und über das scheinbar „unschlagbare Team“ erfährt man viel. Gekonnt liest Dunja Hayali aus verschiedenen Kapiteln, von der Welpen-Erziehung über die Pubertät bis zum heutigen Leben der 40-Jährigen mit der zehnjährigen Hündin. Nette Anekdoten, aber auch leichte Warnungen an alle, die sich einen Hund zulegen möchten. Der Vierbeiner könne ein Beziehungskiller sein. Zu dem bestünde die Gefahr, sprachlich in eine „Parallelgesellschaft“ wie die „Mütter-Mafia“ zu fallen.

Und eines sollten sich alle merken: „Hunde stinken. Sie waschen sich nie. Sie haben Mundgeruch. Hunde verlieren haufenweise Haare“. Tipps gab sie den Zuhörern mit, ohne allerdings eine „Hundeflüsterin“ zu sein, ließ offen, ob der Hund mit ins Bett darf, schilderte vergnüglich, wie sich Emma in eine Katze verliebte. Dem Publikum gefiel der Abend mit Dunja Hayali und Hündin Emma, die größte Aufmerksamkeit genoss.

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