Investitionen in Millionenhöhe für Morschenich-Neu

Von: fjs
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Merzenich. „Das Fundament für die zentrale Infrastruktur in Morschenich-Neu ist damit gelegt“ – nicht nur Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU) stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, als der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause den ersten Nachtrag zum Haushalt 2017 einstimmig beschlossen hatte.

Rund 7,5 Millionen Euro umfasst das Volumen. Und: Der Nachtrag befasst sich ausschließlich mit weiteren Investitionen für Morschenich-Neu. Im investiven Nachtragshaushalt sind 1,8 Millionen Euro für eine neue Kindertagesstätte veranschlagt und weitere 1,9 Millionen Euro für einen Sportplatz.

Der Neubau eines Mehrzweck-Vereinsgebäudes schlägt mit 3,7 Millionen zu Buche. Als Entschädigungsleistung vom Bergbaubetreiber werden knapp 3,5 Millionen Euro erwartet, so dass die Gemeinde aus eigener Kasse 3 515 193 Euro beisteuern muss. Dieser Betrag soll über Kredite finanziert werden und erhöht damit den Kreditbedarf für die Gemeinde im Haushalt 2017 von bisher 1,25 auf nunmehr 4,6 Millionen Euro.

Doch nicht nur die Finanzierung wurde geregelt. „Jetzt, wo die Finanzfrage geklärt ist, muss auch die Umsetzung folgen“, forderte Bürgermeister Gelhausen. Entsprechend reagierte der Gemeinderat und beschloss die Änderung des Bebauungsplanes C 23 „Morschenich-Neu“ und brachte gleichzeitig auch im Rahmen des vereinfachten Verfahrens die Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg. Die für die Anlage des Sportplatzes vorgesehene Fläche ist derzeit für die Landwirtschaft ausgewiesen.

„Für die Umsiedler entstehen bis heute keine nachteiligen Verzögerungen bei der Umsetzung ihrer Planungen und Bauvorhaben“, sagte Georg Gelhausen. Die Ratsmitglieder zeigten sich zufrieden über die gefassten Beschlüsse.

„Da sind dicke Bretter gebohrt worden“, hieß es einerseits, andererseits bedauerte Jürgen Zeyen (SPD), dass entgegen den bisherigen Hoffnungen der Bergbautreiber nicht die kompletten Kosten übernimmt. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Maria Schoeller brachte die Gemütslage auf den Punkt: „Ich sage dazu nichts mehr und bin froh, dass alles in trockenen Tüchern ist“.

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