Interkulturelle Woche: „Es wächst ein guter Zusammenhalt in der Stadt”

Von: sj
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Ina Ruick und Gabi Freitag stellten das Programm der Interkulturellen Woche vor. Foto: Johnen

Düren. Es gibt weniger Folklore, dafür kleinere Veranstaltungen zum intensiveren Kennenlernen und ins Gespräch kommen: Unter dem Motto „Zusammenhalten - Zukunft gewinnen” wird vom 25. September bis 3. Oktober in Düren die Interkulturelle Woche begangen.

Neben Ausstellungen und Vorträgen stehen unter anderem ein Fußballturnier, ein Erntedankfest und ein interreligiöses Bittgebet auf dem Programm, das der Integrationsausschuss mit Kooperationspartnern erstellt hat. Am Mittwoch stellten die Ausschussvorsitzende Gabi Freitag und Ina Ruick, die Integrationsbeauftragte der Stadt, die einzelnen Punkte vor.

Im Vorfeld werden ab Mittwoch, 21. September, die Siegerfotos zum Interkulturellen Kalender „Ich - du - wir: Düren” in der Hauptstelle der Sparkasse ausgestellt. Dort sind die Bilder bis zum 7. Oktober zu sehen. Eine Medienausstellung unter dem Titel „Zweiheimisch - bikulturell leben in Deutschland” ist vom 12. September bis 15. Oktober in der Stadtbücherei zu sehen. Am Samstag, 24. September, lädt die Kita Lollypop an der Alten Jülicher Straße unter dem Motto „Mach mit, viele Nationen unter einem Dach” zu einem Tag der offenen Tür ein.

Erste Veranstaltung der Interkulturellen Woche ist am Sonntag, 25. September, ab 10 Uhr das Kleinfeld-Fußballturnier für Jungen und Mädchen im Alter von neun bis 13 Jahren auf der Wiese am Franz-Josef-Keimes Sportpark in Niederau. Anmeldungen sind bis 10 Uhr möglich. Am Sonntag, 25. September, treffen sich Gläubige verschiedener Religionen in der Hicret-Moschee an der Kölner Landstraße um 18 Uhr zum Bittgebet.

Am Montag findet um 15 Uhr (Deutsch/Russisch) und 17 Uhr (Deutsch/Türkisch) eine Bilderbuchbetrachtung in der Stadtbücherei statt. Die Ausstellung „Laufbahnen - Integration für die Zukunft” wird ebenfalls am 26. September um 16 Uhr im Rathausfoyer eröffnet. 25 Menschen mit Migrationsgeschichte stellen ihren Lebensweg vor. Ab 19 Uhr heißt es im Kurdischen Kulturhaus an der Rütger-von-Scheven-Straße 3 „Zusammenbringen - Brücken bauen” bei Musik und Tanz.

Während der Sitzung des Integrationsausschusses am Dienstag, 27. September, rücken ab 17 Uhr die Integrationsbeauftragten der LVR-Klinik das Thema „Migration und Pflege” in den Mittelpunkt. Ein Rundgang durch Düren-Nord steht am Donnerstag, 29. September, auf dem Programm. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Büro für Gemeinwesenarbeit an der Neuen Jülicher Straße 22. Im Bürgerhaus an der Lütticher Straße wird am Freitag von 15 bis 19 Uhr Erntedank gefeiert.

Das Bündnis gegen Rechts lädt für Freitag, 30. September, zum Open-Air-Kino auf den Vorplatz des Dürener Gemeindehauses ein. Gezeigt wird ab 21.30 Uhr der Film „Neukölln - unlimited”. Am Sonntag, 2. Oktober, heißt es beim Begegnungsnachmittag im Gemeinschaftsraum des Nachbarschaftsvereins Rotterdamer Straße „Alte Heimat - neue Heimat”.

Abschluss ist am Montag, 3. Oktober, der Tag der offenen Moschee. Die Hicret-Moschee an der Kölner Landstraße und die Ditib-Moschee an der Veldener Straße öffnen von 11 bis 19 Uhr ihre Pforten. „Es wächst ein guter Zusammenhalt in der Stadt”, blickt Gabi Freitag auf die bisher geleistete Arbeit zurück. „Es kann aber noch mehr geschehen. Es können noch mehr Menschen die Veranstaltungen besuchen.”
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