Interkommunales Gewerbegebiet an der A4 geplant

Von: Sandra Kinkel
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Die beiden Bürgermeister Paul Larue (links) und Heinrich Göbbels sind fest davon überzeugt, dass das interkommunale Gewerbegebiet zwischen Langerwehe und Düren kommen wird. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe/Düren. Bürgermeister Paul Larue spricht von einem „echten Filetstück“, wenn er das Gelände zwischen Langerwehe und Düren beschreibt, an dem in absehbarer Zeit ein interkommunales Gewerbegebiet der beiden Kommunen entstehen soll.

Larue: „Dieses Gewerbegebiet liegt direkt an der Autobahn 4, also an einer der Hauptverkehrsachsen in ganz Europa. Besser geht es eigentlich nicht. Die Gunst der Lage müssen wir einfach nutzen.“

Knapp 110 Hektar soll das geplante Gewerbegebiet groß sein, schon jetzt, betont Larue, lägen konkrete Anfragen von Firmen und Gewerbetreibenden für mehr als 50 Hektar vor. Larue: „Und zwar sehr ernst gemeinte Anfragen. Wir werden also keine große Mühe haben, dieses Gewerbe- und Industriegebiet zu besiedeln.“

Von der Bezirksregierung, ergänzt Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels, habe es „grünes Licht“ gegeben, mit den konkreten Planungen für das Gewerbegebiet zu beginnen. Göbbels: „Für eine Gemeinde in der Größenordnung von Langerwehe wäre es nahezu unmöglich, ein 108 Hektar großes Gewerbegebiet allein zu realisieren. Wir sind froh, mit der Stadt Düren so einen kompetenten Partner gefunden zu haben. Bis jetzt stellt sich die Zusammenarbeit aus unserer Sicht als sehr konstruktiv dar.“

Die Stadt Düren hat bereits viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden gemacht. Es gibt bereits interkommunale Gewerbe- und Industriegebiete mit den Gemeinden Niederzier (Gewerbegebiet Talbenden/Rurbenden) und Kreuzau (Automeile). Paul Larue: „Die Realisierung beider Gewerbegebiete hat hervorragend geklappt, und ich bin überzeugt, dass die Stadt Düren ähnlich gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langerwehe machen wird.“

Ratsentscheidungen im Herbst

Demnächst sollen die beiden Räte endgültig über das geplante Gewerbegebiet und einen entsprechenden Vertrag zwischen den beiden Kommunen entscheiden, der danach auch möglichst schnell geschlossen werden soll. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren („win.dn“) soll federführend für die Vermarktung der neuen Gewerbeflächen verantwortlich sein.

Paul Larue: „Im Herbst sollen die Ratsentscheidungen fallen. Und da alle Fraktionen in beiden Gremien ihre Zustimmung signalisiert haben, rechnen wir nicht mit großen Widerständen.“ Wenn alles nach Plan läuft könne dann im Jahr 2017 mit den Erschließungsmaßnahmen für das interkommunale Gewerbegebiet begonnen werden. Larue: „Wir hoffen, dass wir im Jahr 2018 die ersten Gewerbeflächen an Firmen und Unternehmen, die sich hier ansiedeln möchten, veräußern können.“

Bis dahin sind auch die Autobahnanschlussstelle Luchem und die Umgehungsstraße L12n längst fertiggestellt, so dass das Gewerbegebiet eine optimale Verkehrsanbindung haben wird.

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