Schmidt - Interessent will Kultur und Badebetrieb verbinden

Interessent will Kultur und Badebetrieb verbinden

Von: sis
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Schmidt. Die Mitglieder des Nideggener Ausschusses für Kultur-, Denkmal-, Umwelt- und Fremdenverkehr zog es an den Rursee und in den Wildpark.

Unterhalb des Ortes Schmidt informierten sich die Ratsvertreter und sachkundigen Bürger am Dienstag über zwei Problemfälle auf dem Gebiet der Kommune. Ein Problem könnte Anfang Juni gelöst sein: Am Dienstag, 9. Juni, soll nach den Vorstellungen von Bürgermeister Willi Hönscheid ein potenzieller Pächter für den gastronomischen Betrieb und das Strandbad den Kommunalpolitikern sein Konzept für das 400.000-Euro-Projekt an den Gestaden des Rursees vorstellen.

Der Bürgermeister bezeichnete den neuen Kandidaten „als einen ernsthaften Interessenten”, der den Badebetrieb am Rurseeufer mit Kunst- und Kultur, aber auch mit Angeboten wie zum Beispiel für Hochzeitsgesellschaften kombinieren will, in den kühleren Jahreszeiten das umgebaute und erweiterte sogenannte „Rurseestübchen” in Zukunft als Caf und Bistro auch für Weihnachtsfeiern oder andere Veranstaltungen offerieren will. Gedankenspiele, wie das Eschaueler Ausflugslokal erfolgreich sein kann, gibt es laut Hönscheid weitere. Ein Beispiel: Auf einer schwimmenden Bühne im See könnten Musikgruppen aufspielen. Die Ausschussmitglieder nahmen es, die einen mehr, die anderen weniger skeptisch oder optimistisch, zur Kenntnis.

Der Badebetrieb soll jedenfalls noch vor den Sommerferien ermöglicht werden. Die Toiletten könnten, so Willi Hönscheid, in dieser Woche fertig sein. Das zweite Problem wurde den Ausschussmitgliedern von Eduard Müllejans, dem Schmidter SPD-Ratsherren und Vorsitzenden des Gremiums, auf der anderen Seite des Ortes vor Augen geführt. Der Wildpark ist nicht mehr unbedingt der Renner, er leidet unter Besucherrückgang. Deshalb hat der Pächter in Zusammenarbeit mit der Stadt Nideggen das Café wesentlich vergrößert, um die fehlenden Einnahmen aus dem Wildpark durch zusätzliche aus dem Verkauf von Speis und Trank auszugleichen.

Doch nun muss ein neuer Vertrag zwischen Stadt und Pächter aufgesetzt werden. Die Vorstellungen des Pächters sind eindeutig: Angesichts der Investitionen, die er in die Baumaßnahmen gesteckt hat, möchte er bis zu seiner Rente keine Pacht mehr zahlen. Und das wären immerhin noch 13 Jahre. Die Ausschussmitglieder nahmen dies während der Sitzung kommentarlos zur Kenntnis.
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