„Insel der Zukunftssuche“ in der Jugendkirche St. Marien

Von: Hendrik Geisler
Letzte Aktualisierung:
11165212.jpg
Anregungen zur Zukunftsgestaltung im Labyrinth: Die „Insel der Zukunftssuche“ lud Jugendliche dazu ein, über die Zukunft nachzudenken. Foto: hge

Düren. „Was will ich mit meinem Leben in Zukunft anfangen?“ An zwei Abenden haben sich Jugendliche in der Jugendkirche St. Marien dieser Frage gestellt. Zum zweiten Mal wurde die „Insel der Zukunftssuche“ als Orientierungshilfe im Leben junger Menschen in Düren veranstaltet.

 Ausrichter der ökumenischen Veranstaltungen waren die Jugendgemeinde Düren, die gemeindliche Jugendarbeit der Evangelischen Gemeinde, das Kinder- und Jugendzentrum Gürzenich sowie die Schulseelsorge.

„Wir wollen jungen Menschen an Wendepunkten ihres Lebens einen Orientierungspunkt für ihre Zukunft bieten“, erklärte Schulseelsorger Rudi Hürtgen. Besonders Kinder, die vor dem Schulabgang stehen, wüssten oft nicht, wie sie ihre Zukunft gestalten möchten. Dabei gehe es nicht nur um die Berufswahl, sondern vor allem auch darum, welche Werte im Leben eine Rolle spielen sollen.

An zehn Stationen, die mit der Tatkraft vieler Jugendlicher und Ehrenamtlicher gestaltet wurden, konnten sich die Heranwachsenden Anregungen für ihre Lebensgestaltung holen, in sich gehen und versuchen, sich selbst Lebensfragen zu beantworten.

„Sorgenfresser“

Dem 15-jährigen Felix hat besonders der „Sorgenfresser“ gefallen. „Man kann seine Sorgen und Zukunftsängste auf einen Zettel schreiben und diesen dann in die Tonne werfen“, erklärte der Schüler die Station. Der gleichaltrigen Lena hat vor allem die „schöne Atmosphäre“ des Labyrinths zugesagt. Während die Jugendlichen durch das mit Kerzen gebildete Labyrinth wandelten, waren sie dazu angehalten, sich Fragen des Lebens zu stellen.

Daneben gab es etwa das „Dorf der Freundschaften“ in der Sakristei, in dem auf Sitzkissen über Liebe und Freundschaft gesprochen wurde, und den „Berg der weisen Worte“, wo sich die Jugendlichen das Zitat einer Berühmtheit, zum Beispiel von Mahatma Gandhi oder Steve Jobs, heraussuchten, das besonders zu ihnen passt.

Schatzkiste und „Paradies-Bar“

Neben der „Schatzkiste“, in der die Jugendlichen Wünsche für andere Teilnehmer verstauten, erfreute sich die „Paradies-Bar“ besonderer Beliebtheit bei den Teilnehmern. Bei alkoholfreien Cocktails hatten die jungen Leute die Möglichkeit, mit anderen ins Gespräch zu kommen oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen und durchzuatmen.

Schulseelsorger Rudi Hürtgen zeigte sich begeistert davon, wie die Zielgruppe das Angebot annehme. Er sei froh über den Erfolg der Insel als Ort, sich mal vom Alltag zu entfernen und auf der Insel über sich selbst, das eigene Leben und die Zukunft nachzudenken.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert