Innenraum der Kapelle St. Josef soll saniert werden

Von: Axel Keldenich
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Im neuen Eingangsbereich des Muttergotteshäuschens (von links): Ewa Tillessen, Architekt Arno Knott, Pastor Ernst-Joachim Stinkes und Mitglieder des „Fördervereins St. Josef“. Foto: Keldenich

Düren. „Was lange währt, wird endlich gut“. Die Weisheit des Volksmundes gilt gleich mehrfach für die Auszeichnung, die die katholische Gemeinde St. Josef in Düren nun erhalten hat.

Einerseits geht es um einen langwierigen Prozess, andererseits um die Übergabe des „Dürener Bauklötzchens“, das der Arbeitskreis „Aktion für gutes Bauen“ des Kunstfördervereins des Kreises Düren der Gemeinde bereits im vergangenen Jahr verliehen hat. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings Pastor Ernst-Joachim Stinkes erkrankt, der den Preis jetzt aus der Hand von Ewa Tillessen in Empfang nahm.

Sie erläuterte, der Arbeitskreis habe es sich zur Aufgabe gemacht, gute Architektur zu fördern und in diesem Zusammenhang die neue Außenanlage des „Muttergotteshäuschens“ gewählt. Der moderne Entwurf des Architekturbüros Knott und Koch „trete nicht in Konkurrenz zu der Kapelle, sondern führe räumlich und ideell zu ihr hin.“ Gleichzeitig mit dem Entwurf ehre man auch die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder und den lang anhaltenden Einsatz von Pfarrer Stinkes.

Dieser bedankte sich und nutzte die Gelegenheit, um die noch anstehenden Aufgaben zur Sanierung und Gestaltung des Innenraums vorzustellen. Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht eine optische Betonung des Bildes „Consolatrix Afflictorum“ des Dürener Malers Adam Siepen. Das 1895 entstandene Bildnis der „Trösterin der Betrübten“ wird künftig, vor einem neu zu schaffenden Hintergrund auf einer Holzkonstruktion an der Stirnwand der Kapelle hängen.

Darüber hinaus will die Gemeinde einige notwendige Sanierungsarbeiten durchführen, die aus Spenden und einem Teil des Erlöses aus Immobilienverkäufen der Gemeinde finanziert werden sollen. „Für diese Vorhaben brauchen wir aber auch weiterhin Spenden“ appellierte Stinkes an die Gemeindemitglieder und externen Förderer, die Erhaltung und Pflege des Muttergottsehäuschens zu unterstützen.

Finanziell wird Pfarrer Stinkes seit Jahren von den engagierten Mitgliedern des „Fördervereins St. Josef“ geholfen, die auch bei pastoralen und sonstigen Aufgaben innerhalb der Gemeinde aktiv mitarbeiten.

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