Innecken-Prüss-Stiftung: Über 13.000 Euro für Menschen und Tiere in Not

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Die Innecken-Prüss-Stiftung schüttete zum Zehnjährigen die Rekordsumme von 13 179 Euro aus. Sieben Gruppierungen wurden bedacht, 33 Weihnachtspakete verteilt und Gutscheine für Härtefälle verteilt. Foto: Abels

NIederzier. „Wenn am Himmel die Stääne danze...“: Als das Ensemble der Musikschule Niederzier zum Abschluss der Feierstunde im Atrium des Rathauses die Ballade der Kölner Gruppe „Klüngelköpp“ angestimmt hat, haben auch die Herzen vieler Anwesender getanzt.

Im zehnten Jahr seit der Gründung hatte die Innecken-Prüss-Stiftung gerade mit 13.179,03 Euro eine Rekordausschüttung an Projekte für Menschen und Tiere in Not verteilt. Damit hat die private Stiftung des Ehepaars Marie-Theres Innecken Prüss und Hartmut Prüss seit 2006 bereits mehr als 71.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Viele Spender

Die Stiftungsvorsitzende betonte, dass dies mit den Kapitalerträgen allein angesichts der andauernden Niedrigzinsphase nicht möglich gewesen wäre. Daher dankte sie ausdrücklich den vielen Spendern, die teilweise seit Jahren die Anliegen und Ziele der Stiftung unterstützen.

Diesmal wurden wieder sieben Vereine und Organisationen aus dem Kreisgebiet für ihr karitatives Wirken im Sinne der Stiftung bedacht: der Caritasverband für die Region Düren-Jülich, der mit der Unterstützung in zwei Seniorenheimen in Düren und Kreuzau Tiertherapie anbieten möchte, der Verein „Soziale Arbeit für Mensch und Tier“ (Samt) Jülich, die Telefonseelsorge Düren-Heinsberg-Jülich, der Verein „Tiere als therapeutische Begleiter“ Jülich, der Verein „Katzen in Not“ Düren, In Via Düren-Jülich für die Bahnhofsmission im Bahnhof Düren sowie die Hospizbewegung Düren-Jülich.

Darüber hinaus hat die Stiftung in Kooperation mit der Gemeinde Niederzier kurz vor Weihnachten auch wieder 25 Alleinstehende und acht Familien mit Lebensmittelpaketen und Einkaufsgutscheinen beschenkt.

Die aktuelle gesellschaftliche Herausforderung berücksichtigend, stellte die Innecken-Prüss-Stiftung zudem Einkaufsgutscheine für Flüchtlinge zur Verfügung und half in Kooperation mit der Wohnanlage Sophienhof und dem Awo-Seniorenzentrum Huchem-Stammeln in sogenannten Härtefällen mit Gutscheinen für Bekleidung und Schuhe.

Mit dem zum vierten Mal verliehenen und mit 1000 Euro dotierten Stifterpreis wurde erneut das herausragende Engagement einer Einzelperson gewürdigt. Die Wahl des Vorstandes fiel auf den Jülicher Peter Schmitz, der 32 Jahre für den Weißen Ring tätig war und davon zehn Jahre die Außenstelle im Kreis Düren leitete. Aktuell bemüht sich der 73-Jährige mit „großem Engagement“, wie Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs betonte, um die altersgerechte Quartiersentwicklung im Jülicher Nordviertel. Schmitz kündigte an, das Preisgeld zu dritteln: Teilhaben sollen der Jülicher Wassersportverein, der Kindern aus sozialschwachen Familien die Teilnahme an Ferienfahrten ermöglichen will und der Förderverein des Brückenkopf-Zoos. Das restliche Drittel will Schmitz für Härtefälle zurückbehalten.

Umrahmt wurde das Stiftungsfest nicht nur von der Musikschule unter Leitung von Eva-Maria Gaul, sondern auch von der Sopranistin Merit Naht-Göbl. Und wie immer bei der Ausschüttungsfeier gab der aus Hambach stammende Benedektinermönch Frater Dr. Antonius OSB einen Impuls. Er ermunterte die Gäste trotz Krieg und Terror, im „Glauben an das Gute im Menschen“ in das neue Jahr 2017 zu gehen.

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