Niederzier/Kreis Düren - Innecken-Prüss-Stiftung schüttet 7638,55 Euro aus

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Innecken-Prüss-Stiftung schüttet 7638,55 Euro aus

Von: cro
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Toni Straeten, 70-jähriger Pfarrer, Seelsorger und sozial Engagierter trägt sich in die Liste der Stifterpreisträger ein. Foto: Rose
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Zu Gast im Atrium des Burggebäudes: Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser dankte Marie-Theres Innecken-Prüss und Hartmut Prüss für ihren Einsatz Foto: Rose

Niederzier/Kreis Düren. Die Spendensumme ist im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte geringer ausgefallen, doch sowohl die Stiftung als auch die Begünstigten wird das nicht weniger stolz machen: 7638,55 Euro verteilt die Innecken-Prüss-Stiftung aus Niederzier an regionale Projekte für Mensch und Tier.

„Es ist immer noch ein beachtliches Ergebnis, und wir sind stolz darauf“, sagte die Stiftungsvorsitzende Marie-Theres Innecken-Prüss.

Bedacht wurden sechs Vereine und Organisationen: der Caritasverband Düren-Jülich für seine Tiertherapie mit Senioren, In Via Düren-Jülich für die Tierversorgung Obdachloser, der Verein Katzen in Not, der Jülicher Verein Soziale Arbeit für Mensch und Tier (Samt), der Verein Tiere als therapeutische Begleiter Jülich und die Tiernothilfe Niederzier.

Die Stiftung gab nicht nur finanzielle, sondern auch materielle Hilfe. Bei der Paketaktion, die die Stiftung stets vor Weihnachten mit der Gemeinde Niederzier startet, sind 41 Pakete mit Lebensmitteln zusammengekommen. Die Kartons waren dieses Jahr zwar kleiner, die beigefügten Gutscheine jedoch umso wertvoller. Außerdem hat die Stiftung in Kooperation mit der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier und dem Awo-Zentrum Huchem-Stammeln gesonderte Gutscheine für Kleidung und Schuhe verteilt, die für sogenannte Härtefälle unter Bedürftigen gedacht sind.

Über eine Zuwendung kann sich auch die Jugendfeuerwehr in Niederzier freuen. „Das Geld soll dafür genutzt werden, dass der Nachwuchs auch darin geschult wird, ein gutes Auge für notleidende Tiere zu bekommen“, fügte Marie-Theres Innecken-Prüss an.

In den elf Jahren, in denen sich die Innecken-Prüss-Stiftung nun sozial engagiert, hat sie bislang 78.800 Euro an Spendengeldern ausgeschüttet. Speziell in der jüngeren Vergangenheit lag es an der Niedrigzinsphase, dass die Summe nicht großartig mit Kapitalerträgen wächst. „Ein großes Dankeschön daher mal wieder an all die treuen Spender“, sagte Marie-Theres Innecken-Prüss im Atrium des Niederzierer Burggebäudes. Gut 60 Gäste waren zum Stiftungsfest gekommen, aus der zweiten Etage erklangen zwischendurch Lieder der Musikschule Niederzier.

Den Blick und die Leidenschaft

Spielen durften die Musiker auch für den Stifterpreisträger, den der Stiftungsvorstand 2017 zum fünften Mal kürte. Die Wahl fiel dieses Mal auf den Pfarrer und Seelsorger Toni Straeten aus Düren, der dieses Jahr 70 Jahre alt wurde. „Toni Straeten ist jemand, der ein hohes Maß an Verantwortung und Menschlichkeit vorlebt“, betonte die Stiftungsvorsitzende, die den Preisträger und gebürtigen Aachener bereits vor mehr als 30 Jahren als Zeitungsredakteurin getroffen hatte – Begegnungen, die Eindruck hinterlassen hätten.

„Juwel der Gesellschaft“, „persönlicher Anker für die Menschen, die in Not sind“ und „Kitt zwischen Kirche und Gesellschaft“ nannte Dürens Bürgermeister Paul Larue den 70-Jährigen, der unter anderem die Dürener Hospizbewegung mit- und 1999 den Verein Lebens- und Trauerhilfe gegründet hatte.

Toni Straeten selbst sei überrascht über die Ehre gewesen, erzählte der Pfarrer, der „den Menschen aus christlicher Sicht immer das Medikament Hoffnung schenken will“. Er habe einen Blick und die Leidenschaft für kranke, sterbende und trauernde Menschen, betonte Straeten.

In seiner Dankesrede erzählte der Preisträger, wie er in diesem Jahr zufällig ein Zitat fand, dass gut zu seinem Leben passen würde: „Dankend rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts und liebend seitwärts.“ Geprägt hat diesen Satz – zumindest die ersten drei Aspekte – der ehemalige CSU-Politiker Franz-Josef Strauß.

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