Informationspolitik zu Flüchtlingen wird von den Grünen scharf kritisiert

Von: kin
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Dieses Zelt an der Kulturhalle ist als Notunterkunft für Flüchtlinge gedacht. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Absolut einmalig und als Tiefpunkt in der bisherigen politischen Zusammenarbeit“ bezeichnen die Fraktionsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Töpfergemeinde die Informationspolitik von Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) zur Flüchtlingsunterbringung.

Nur durch Zufall habe man davon erfahren, dass hinter der Kulturhalle prophylaktisch ein Zelt als Notunterkunft für Asylbewerber aufgestellt worden sei. „Wie kann es sein“, heißt es in einem offenen Brief von Bündnis 90/Die Grünen an den Verwaltungschef, „dass die politischen Vertreter im Gemeinderat nicht umgehend davon in Kenntnis gesetzt wurden? Selbst den ‚Runden Tisch Asyl‘ haben Sie nicht informiert.“

Sorge bereiten den Grünen darüber hinaus die Gerüchte, die in der Bevölkerung von Langerwehe entstanden sind. „Durch die fehlende Information der Menschen in Langerwehe“, heißt es in dem Schreiben der Grünen weiter, „kann die gute und hilfsbereite Stimmung schnell in Ablehnung umschlagen. Das ist sehr gefährlich.“ Darüber hinaus sei eine Unterbringung in einem Zelt mit weit entfernt liegenden stationären Anlagen für Flüchtlinge nicht zumutbar. „Eine Unterbringung in der wenig genutzten Kulturhalle hätte besprochen werden müssen.“

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