Düren - Indonesischer Künstler stellt Bilder auf Schloss Burgau aus

Indonesischer Künstler stellt Bilder auf Schloss Burgau aus

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Damtoz Andreas und Dorothea Rosa Herliany, Stipendiaten im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich, haben für die Ausstellung auf Schloss Burgau Hand in Hand Foto: des indonesischen Künstlers sind von Texten der indonesischen Schriftstellerin inspiriert.

Düren. Eine schönes Frauengesicht, auf das eine Pistole gerichtet ist. Ein schreiender Mann, dessen weit aufgerissener Mund eine erloschene Glühbirne ausspeit. Ein lachendes Kind auf einem Fußgängerüberweg unmittelbar bedroht von einem Auto - all das sind Motive der großformatigen Bilder des indonesischen Künstlers Damtoz Andreas, die noch bis Sonntag, 26. Juli, auf Schloss Burgau zu sehen sind.

„Unlimited” nennt Damtoz Andreas seine Ausstellung und erläutert den Titel so: „Unlimited ist ein Projekt, mit dem ich zeigen möchte, dass meine Kunst von uneingeschränkten Objekten, Gattungen, Kulturen, Visionen und Expressionen inspiriert wird, die ich dann in einer neuen Welt kreiere. Es erinnert mich auch daran, dass ich mich in einem uneingeschränkten Haus der Nationen aufhalte, in dem jeder alles frei schaffen kann.”

Damtoz Andreas und die indonesische Schriftstellerin Dorothea Rosa Herliany sind derzeit Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung im Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich, wo auch die Bilder zur Ausstellung entstanden sind.

„Viele der Bilder von Damtoz Andreas antworten auf die Texte von Dorothea Rosa Herliany”, erklärte Bürgermeister Paul Larue bei der Eröffnung der Ausstellung: „Wir werden die Freude haben, die Schriftstellerin am 15. Juli, 20 Uhr, hier auf Schloss Burgau mit einer Lesung ihrer Gedichte zu erleben.”

Museumsdirektorin Dr. Dorothea Eimert, die in das Werk des indonesischen Künstlers einführte, zeigte sich „total begeistert von der Qualität” der realistischen Bilder, die sich von menschlichen Gesichtern faszinieren lassen und Themen wie Gewalt an Frauen in den Blick nehmen.

Pit Goertz, künstlerischer Leiter auf Schloss Burgau, hat den Künstler im Atelier im Heinrich-Böll-Haus besucht und ihm bei der Arbeit über die Schulter geschaut. Damtoz Andreas entwirft kleine Skizzen mit dem Computer, die er dann direkt in vielfacher Vergrößerung mit dem Pinsel auf die Leinwand überträgt. „Das ist eine ganz seltene Kunstfertigkeit”, bescheinigte Dr. Dorothea Eimert dem Künstler.
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