Düren - Indesee: Düren-Klage ist beim Gericht eingegangen

Indesee: Düren-Klage ist beim Gericht eingegangen

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Die Stadt möchte verhindern, dass aus dem Tagebau Inden ein See wird - die Klage ist jetzt bei der 1. Kammer des Verwaltungsgerichtes eingereicht worden. Foto: Abels

Düren. Bei der 1. Kammer des Verwaltungsgerichtes ist am 4. Februar die Klage der Stadt Düren gegen das Land Nordrhein-Westfalen eingegangen, mit der die Stadt verhindern möchte, dass aus dem Tagebau Inden ein See wird. Dies teilte am Mittwoch der Pressesprecher des Gerichtes, Markus Lehmler, mit.

Wann das Gericht eine Entscheidung trifft, ist offen.

Die Kommune sieht sich in ihrer Planungshoheit eingeschränkt und will jetzt gegen die Zulassung des geänderten Rahmenbetriebsplans vorgehen: Nach Ende der Auskohlung des Tagebaus Inden im Jahr 2030 soll ein 11 Quadratkilometer großer und bis zu 180 Meter tiefer Restsee entstehen. Es wäre der größte See in Nordrhein-Westfalen. Der Rahmenbetriebsplan stellt Machbarkeit und Zulässigkeit des Projektes fest.

Die Stadt Düren war bereits im Oktober 2011 mit einer Klage gegen den Braunkohleplan vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster gescheitert. Wann das Verwaltungsgericht in Aachen zu einer Entscheidung komme, sei noch offen, sagte der Sprecher.

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