Indeland: Brauchen Zeit für den Strukturwandel

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Kreis Düren/Düsseldorf. Die Entwicklungsgesellschaft Indeland unterstützt den Protest der Gewerkschaften und des RWE-Betriebsrates gegen die Klimaschutzpläne des Bundeswirtschaftsministeriums.

Indeland-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Wolfgang Spelthahn, die Aufsichtsräte Karl Schavier und Josef-Johann Schmitz sowie Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker nehmen am Mittwoch an der Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf teil. Ihre Befürchtung: „Wenn die Klimaschutzpläne von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel wie vorgestellt umgesetzt werden, ist ein vorzeitiger Ausstieg aus der Braunkohle die unausweichliche Folge.“

„Wir im Indeland – als Herzstück des Rheinischen Braunkohlereviers – wären von einer solchen Entwicklung im besonderen Maße betroffen. Durch die Stilllegung von Kraftwerken und Tagebauen würden nicht nur Tausende von Arbeitsplätzen in der Braunkohlenindustrie verloren gehen – unsere gesamte regionale Wirtschaftsstruktur würde langfristigen Schaden nehmen“, sagt Spelthahn. Die Delegation fordert verlässliche Rahmenbedingungen für die Braunkohleförderung, damit die Region Zeit habe, den Strukturwandel mit Augenmaß voranzutreiben.

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