In die Stadt ohne mein Auto

Von: heb
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Organisator Stefan Kesting (2. v.l.) sowie Georg Schmitz vom VCD (2. v.r.) und Walter Jordans vom BUND (r. auf dem Rad) zogen eine positive Bilanz des autofreien Sonntags. Foto: Hendrik Buch

Düren. Die Lokale Agenda 21 Düren hat am Sonntag bei der 14. Auflage des europaweiten Aktionstags „In die Stadt ohne mein Auto“ die längste Tafel Dürens aufgebaut. „Diese Aktion ist ausdrücklich kein Statement gegen das Auto“, diese Klarstellung ist Stefan Kesting, Mitglied der lokalen Agenda 21 Düren, wichtig.

Aber auch wenn das Auto unentbehrlicher Teil des Verkehrssystems ist: „Die Feinstaubbelastung, gerade auch hier in Düren, ist punktuell noch immer zu hoch. Auch sind viele Städte überlastet, der Verkehrsinfarkt steht kurz bevor“, sagte Kesting.

Zwei wichtige Gründe, die die Lokale Agenda 21 Düren dazu veranlasst hat, nun zum 14. Mal in Folge seit 1999 ein Zeichen für alternative Verkehrsmittel in der Stadt zu setzen.

Mit dem Verkehrsclub Deutschland, dem BUND und vielen lokalen Anbietern im Bereich Fahrrad und ÖPNV lud die Agenda daher zur ‚größten Tafel Dürens‘ am Aktionstag „In die Stadt ohne mein Auto“ ein.

Nach einem Themengottesdienst in der Christuskirche fanden sich die Besucher unter dem Motto ‚Leckeres Mitbringen und zusammen genießen‘ an der Tafel vor der Bühne am Wirteltorplatz ein. Dort erwartete sie ein buntes Bühnen- und Rahmenprogramm vom Clown Pibi Glix bis zur Skatershow.

Programmhöhepunkt war dabei sicherlich der Auftritt der Mundart-Band „Echte Fründe“ aus Winden am Nachmittag, die die Stimmung einheizte.

Auch Georg Schmitz, Kreisverbandsvorstand des VCD, freute sich über das gelungene Programm. „Vor allem erfreulich ist, dass die Akzeptanz für diesen Tag und das Thema in den vergangenen 14 Jahren sichtlich gewachsen sind.“ Während Stefan Kesting ergänzte: „Wichtig ist uns auch, dass Düren dabei bleibt und wir hier vor Ort die Ziele der Agenda 21 aus Rio 1992 nicht aus den Augen verlieren.“

Und die Innenstädte profitieren in dreifacher Hinsicht, wie Kesting betont: „Es wird sauberer, sicherer und auch angenehmer für die verbleibenden Autofahrer.“ Europaweit nahmen rund 2000 Städte am Aktionstag teil, vor allem in Spanien und Frankreich sei der Zuspruch zur Aktion gewaltig, wussten die Dürener Verantwortlichen zu berichten.

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