In der Relegation können nur die Wenauer jubeln

Von: dma
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Der offizielle Ball der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist am 08.05.2014 in Fürth (Bayern) am Rande der Hauptversammlung des Sportartikelherstellers adidas zu sehen. Foto: Daniel Karmann/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Düren. Die A-Junioren aus Win-den verpassen den Aufstieg in die Bezirksliga ebenso wie die U14 der SG GFC Düren 99. Die U19 von Jugendsport Wenau hält die Bezirksliga, die U16 steigt auf.

VfVuJ Winden – TSV Weiß 2:5 (Hin: 1:1): Nach den Eindrücken aus Hin- und Rückspiel setzte sich die bessere Elf durch in diesem Duell Rur gegen Rhein, das erkannte auch der Windener Coach Marius Schinke an. „Schon in der ersten Hälfte hat uns der Gegner unter Druck gesetzt, am Ende waren die Gegentore für uns nicht zu verhin-dern. Wir hätten sehr wahrschein-lich auch verloren, wenn wir die Partie zu zehnt beendet hätten.“ Allerdings gab es die Hoffnung, trotz spielerischer Unterlegenheit womöglich als Sieger und damit Aufsteiger aus den beiden Partien herauszugehen, denn Dustin Natus brachte die Hausherren in der 37. Minute in Führung. Eine Minute vor der Pause ereignete sich aber die eine verhängnisvolle Szene, die das Pendel zugunsten der Kölner ausschlagen ließ. Bei einer Verteidigungsaktion spielte ein Windener den Ball auf der ei-genen Torlinie mit der Hand, und der Unparteiische verwies den Spieler nicht nur des Feldes, sondern zeigte auch auf den Elfmeterpunkt. Der TSV glich zum 1:1 aus.

In den ersten 20 Minuten des zweiten Abschnitts zog Weiß auf 4:1 davon. Das 2:4 von Felix Biergans (72.) änderte nichts mehr daran, dass das Spiel entschieden war. Damit verpasst die die U19 des Vereins für Volks- und Jugendspiele wie vor zwei Jahren den Aufstieg und verbleibt in der Kreissonderliga.

Der SSV Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis), Gegner von Jugendsport Wenau, trat zum Rückspiel nicht an. Die Bornheimer hatten beim 6:1 der Jugendsportler im Hinspiel genug gesehen. Wenaus U19 bleibt also in der Bezirksliga.

Germania Erftstadt-Lechenich – Jugendsport Wenau II 0:4 (Hin: 0:1): Das Hinspiel hätte schon ein deutlicheres Ergebnis als jenes 1:0 zu Gunsten des JSW bringen können. Im Rückspiel räumten die Gäste mit dem ersten Treffer alle Restzweifel aus. Durch einen direkt verwandelten Freistoß von Arbent Hajdari (23.) hätte die Germania zwei Treffer schießen müssen, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Davon waren die Gastgeber so weit entfernt wie dieser Juni von stabilem Sommerwetter: In der 78. Minute gaben sie ihren ersten und einzigen Torschuss ab, aber da stand es schon 0:4. Dennis Graulich erhöhte kurz nach seiner Einwechslung in der 49. Minute, Edward Distel – ebenfalls erst kurz vorher gekommen – beschloss das einseitige Match mit seinem Doppelpack (65., 70.) zum 0:4. Dieses Ergebnis und der damit verbundene Aufstieg waren hervorragende Voraussetzungen für ein Gelingen des angesetzten Grillabends zu Hause in Wenau.

Germania Dürwiß – SG GFC Düren 99 4:0 (Hin: 4:2): Für alle Beteiligten war dieses Fußballspiel kein „Zuckerschlecken“, denn es fand am vergangenen Donnerstag statt, dem bisher einzigen Hitzetag in diesem Sommer. „Die Bedingun-gen waren schon brutal, auf dem Platz waren es in großer Schwüle weit mehr als 30 Grad. Das hat es für uns noch schwerer gemacht, das Ergebnis aus dem Hinspiel aufzuholen, zumal uns der Gegner körperlich überlegen war“, sagte Mario Klein, Trainer der Dürener. In der siebten Minute gingen die Gastgeber in Führung, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war und ganz gut dokumentierte, dass die Dürener kaum schlechter waren. Mit dem 2:0 in der 42. Minute war dieses Duell dann aber doch endgültig entschieden, ausgeschlossen, dass die Gäste einen Vier-Tore-Rückstand noch aufholen würden. In den letzten 20 Minuten fielen noch die Tore zum 3:0 und 4:0, ein Ergebnis, das sicher zu hoch ausfiel.

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